Malware soll mit digitalen Ameisen beseitigt werden

Viren & Trojaner Eine Gruppe von Forschern nimmt sich die Natur bei der Bekämpfung von virtuellen Bedrohungen als Vorbild und setzt auf ein System, bei dem digitale Ameisen Computerschädling aufspüren sollen. Bei diesem Viren-Schutz wird auf keinen fest installierten Scanner auf den Client-Rechnern gesetzt. Viel mehr kommen digitale Ameisen zum Einsatz, die das Netzwerk nach verschiedensten Gefahren durchsuchen können. Die Erkennung soll hierbei besonders umfassend möglich sein, hieß es in einem Bericht von Heise.

Sofern eine Bedrohung erkannt wird, hinterlassen die Ameisen eine sogenannte "digitale Duftmarke", welche andere Ameisen anziehen soll. Umso stärker dieses Signal ist, desto mehr Ameisen untersuchen den möglicherweise unterwanderten Rechner. Da hierbei auf einen installierten Virenscanner verzichtet wird, soll diese Handhabung besonders ressourcenschonend und zuverlässig sein.

Die gesammelten Informationen sollen nach einer vollzogenen Prüfung an eine von Menschen gesteuerte Kontrollstation geleitet werden. Wie die Forscher mitteilten, werden sich die Ameisen nicht unkontrolliert durch die Netzwerke bewegen. Zudem soll es nicht möglich sein, die jeweiligen Systeme zu übernehmen.

Ein Praxistest der Wake-Forest-Universität und dem Pacific Northwest National Laboratory lieferte bereits einen ersten Erfolg. Wann mit dem Erscheinen einer solchen Sicherheitslösung zu rechnen ist, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren39
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Sony 43 Zoll Fernseher (Ultra HD, 2x Triple Tuner, Smart TV)
Sony 43 Zoll Fernseher (Ultra HD, 2x Triple Tuner, Smart TV)
Original Amazon-Preis
699,99
Im Preisvergleich ab
699,00
Blitzangebot-Preis
599,00
Ersparnis zu Amazon 14% oder 100,99

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden