Vermögen von "The Pirate Bay"-Käufer eingefroren

Filesharing Ein schwedisches Gericht hat in der letzten Woche entschieden, dass es ausreichende Beweise dafür gibt, dass Hans Pandeya, der den weltgrößten BitTorrent-Tracker 'The Pirate Bay' mit seiner Global Gaming Factory X übernehmen will, einem ehemaligen Geschäftspartner noch umgerechnet rund 275.000 Euro schuldet. In Folge dessen wurde festgelegt, dass der schwedische Staat alle Vermögenswerte von Pandeya beschlagnahmen kann, bis durch ihren Verkauf genug Geld zusammen kommt, um dem ehemaligen Partner die Außenstände zurück zu zahlen. Damit wird es für Pandeya nun noch schwerer, die zur Übernahme von The Pirate Bay nötigen Summen zu beschaffen, berichtet 'Cnet'.

Pandeya hatte bisher immer versichert, er wolle sein privates Vermögen nutzen, um eventuelle Kredite abzusichern, die für die Übernahme von The Pirate Bay nötig werden könnten. Da er nun nicht mehr über sein Vermögen verfügen kann, dürften Gespräche mit Banken kaum Chancen haben.

Global Gaming Factory X und Hans Pandeya halten weiter daran fest, dass die Übernahme erfolgreich abgewickelt werden kann. Man hat bereits einen Termin verstreichen lassen, nun ist jedoch von einem Abschluss des Kaufs am 30. September die Rede. Global Gaming Factory X war zuletzt bereits vom Handel an einer schwedischen Börse ausgeschlossen worden.
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