 Der Versand von Spam-E-Mails ist weiterhin hoch lukrativ. Dies sorgt dafür, dass die Postfächer der Internet-Nutzer weiterhin massiv unter Beschuss stehen, berichtete das Sicherheitsunternehmen Sophos.
Laut einer Untersuchung der Firma lässt sich beispielsweise mit Werbung für Viagra im durchschnittlichen Umfang eines Spammers ein Umsatz von rund 4.000 Dollar am Tag generieren. Die Kosten für den Versand der E-Mails, mit denen Kunden angelockt werden, machen nur einen kleinen Bruchteil dessen aus.
Für den größten Teil der Spams im pharmazeutischen Bereich sind demnach aktuell vor allem Spammer aus Russland verantwortlich. Diese unterhalten große Affiliate-Netzwerke, in denen sie sich untereinander verlinken und gemeinsam mit E-Mails potenzielle Kunden ködern, hieß es.
Nutzer, die bei einem Spammer kaufen, haben dabei nicht nur das Problem, dass sie sehr wahrscheinlich ein qualitativ nicht besonders hochwertiges Produkt zu überhöhten Preisen erwerben. Die Bestell-Seiten werden parallel auch mit Malware ausgestattet, die versucht den Rechner des Kunden zu infizieren. So kann dieser gleich in ein Botnetz zum weiteren Versand von Spam eingegliedert werden, so Sophos.
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