 Der Südosten Australiens wurde gestern von einem der bisher schwersten Sandstürme heimgesucht. Dies war vor allem für die Betreiber großer Datenzentren ein massives Problem, berichtete das australische Magazin ' ITNews'.
Große Mengen Sand und Staub wurden aus dem Landesinneren herangeweht. Die empfindlichen Systeme der Rechenzentren mussten deshalb besonders gut geschützt werden. Diese Aufgabe gelang den Betreibern: Ausfälle in spürbarem Umfang konnten komplett verhindert werden.
Lediglich zwei Unternehmen meldeten kleinere Probleme: Der Telekommunikationskonzern Optus sowie die Commonwealth Bank of Australia. Bei beiden führte die hohe Staubbelastung in der Luft dazu, dass die Rauchmelder falschen Feueralarm auslösten.
Die meisten anderen Betreiber hatten die Rauchmelder während des Sturms abgestellt. Löschsysteme wären im Notfall manuell aktiviert worden - die Beschäftigten der Datenzentren befanden sich ohnehin in erhöhter Alarmbereitschaft und führten ständige Kontrollen durch.
Im Vorfeld wurden bereits die Lüftungssysteme, die mit Außenluft arbeiten, geschlossen. Außerdem wurde der Zugang zu den Datenzentren stark reglementiert, um zu verhindern, dass Mitarbeiter zu viel Staub einschleppen. So bleibt jetzt nach dem Abklingen des Sturms lediglich eine größere Aufgabe: Die Lüftungssysteme müssen von großen Mengen Sand und Staub befreit werden.
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