Hybrid-Chip soll Moorsches Gesetz am Leben halten

Forschung & Wissenschaft Forschern um Tomas Palacios vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, einen Gallium-Nitrit-Layer in einen Silizium-Chip einzubetten.

Dies soll zukünftig dafür sorgen, dass das Moorsche Gesetz bei der Weiterentwicklung von Chips nicht an seine Grenzen stößt. Die von Intel-Gründer Gordon Moore postulierte Regel besagt, dass sich die Zahl der Transistoren auf einem integrierten Schaltkreis etwa alle zwei Jahre verdoppelt.


Bei reinen Silizium-Chips dürfte allerdings bald eine Grenze erreicht sein, wo sich die dafür notwendige Verkleinerung der Strukturen nicht mehr ohne weiteres durchführen lässt. Wissenschaftler suchen deshalb schon länger nach alternativen Materialien.

Gallium-Nitrit gilt hier als heißer Kandidat. Allerdings ist es bisher nicht gelungen, mit dem Material die gleiche Effizienz und Zuverlässigkeit wie bei Silizium-Chips zu erreichen. Palacios schlug deshalb vor, beide Materialien miteinander zu kombinieren, um die jeweiligen Stärken nutzen zu können.

Nun konnte er mit seinen Studenten den ersten Hybrid-Chip dieser Art präsentieren. Der Prototyp bildet den Angaben zufolge eine gute Ausgangsposition für weitere Entwicklungen - wie beispielsweise die Integration optischer Schaltungen in das Bauelement, was deutliche Performance-Vorteile bringen würde.

Die Technologie wird voraussichtlich in einigen Jahren kommerziell einsetzbar sein. Bis dahin müssen beispielsweise noch Methoden gefunden werden, den neuen Layer auch auf Wafer aufbringen zu können, die groß genug für die Massenproduktion sind.
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Hm, also zu der News: Interessant, ich finds immer wieder erstaunlich wie Menschen sich sowas ausdenken können. Aber mal eine Frage, weils mich so interessiert: Das MIT kommt mir immer so wie eine "Weltelite" von Forschern und Programmierern etc. vor, kann man da eigentlich auch mit Talent als Normalsterblicher hin, oder wie sehen da die Aufnahmebedingungen aus?
 
@T.C.F: Man muss dafür eine weiße Weste haben und darf bei Winfuture und Heise keine Kommentare abgegeben haben. Sorry....
 
@T.C.F: Zum einem das was Bioforge geschrieben hat (+), und falls es dir filt, eine kleine Statistik: http://web.mit.edu/facts/admission.html Zwar keine Aufnahmekriterien, aber Statistik hat erstmal zu reichen :)
 
@T.C.F: Einfach so kommt da keiner rein. Nebst sehr guten Noten brauchst du, oder deine Eltern auch ein gut gefülltes Bankkonto.
 
@T.C.F: Man muss zuvor bei den MiB mindestens drei Jahre überlebt haben. :)


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