Urteil: Kurzer Kontakt keine Erlaubnis zum Spammen

Recht, Politik & EU Ein kurzer Kontakt zwischen einem Unternehmen und einem Internet-Nutzer über einen Besuch auf der Firmen-Webseite oder einer kurzen E-Mail-Korrespondenz berechtigen nicht dazu, Werbenachrichten an den User zu schicken. Ein geschäftlicher Kontakt, der die Voraussetzung für die Möglichkeit der Zustellung von Reklame ist, sei in diesem Fall noch nicht gegeben. So lautet ein Urteil des Amtsgerichts München. Ein Arzt hatte hier gegen ein Unternehmen geklagt, dass ihm ohne Erlaubnis Werbung schickte.

Der Nutzer führte in der Klage aus, dass er in seinem Beruf eine besondere Sorgfaltspflicht habe und deshalb alle eingehenden E-Mails prüfen müsse. Nachdem er vom angeklagten Unternehmen eine Werbe-Mail erhielt, forderte er dieses auf, dies zukünftig zu unterlassen.

Allerdings erhielt er weiterhin Reklame von der Firma. Seinen Aussagen zufolge stelle das eine klare Belästigung dar. Dem stimmte das Gericht nun zu und untersagte es dem Unternehmen, dem Arzt weiterhin unerwünschte Mitteilungen zukommen zu lassen.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren15
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 16:15 Uhr LG 55 Zoll Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
LG 55 Zoll Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
Original Amazon-Preis
728,90
Im Preisvergleich ab
709,00
Blitzangebot-Preis
649,99
Ersparnis zu Amazon 11% oder 78,91

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Tipp einsenden