Facebook schaltet Werbeprogramm "Beacon" ab

Datenschutz Die Betreiber des Social Networks Facebook stoppen das umstrittene Werbeprogramm "Beacon". Das ist das Ergebnis einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Datenschützern. Der Prozess wird mit einer Einigung beendet. Dabei verpflichtete sich Facebook außerdem, eine Stiftung zu gründen, die den Datenschutz im Internet fördern soll. Dafür werden 9,5 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Dem Vergleich muss das zuständige Bezirksgericht im US-Bundesstaat Kalifornien noch zustimmen.

Beacon sollte Informationen, die aus den sozialen Netzen der registrierten Nutzer stammen zu Werbezwecken ausnutzen. So sollten Produkte oder vergleichbare Artikel von Anzeigenkunden, die von einem bestimmten Mitglied gekauft wurden, auch dessen Freunden angepriesen werden.

Datenschützer hatte dagegen Klage eingereicht. Facebook modifizierte die Funktion daraufhin so, dass sie von Nutzern abgeschaltet werden kann. Wegen der breiten öffentlichen Ablehnung zogen sich aber auch Anzeigenkunden aus dem Projekt zurück. Man habe aus der Sache viel gelernt, hieß es nun seitens der Facebook-Betreiber.
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