Windows 7 in den Müll: Kampagne wird ausgeweitet

Windows 7 Im August berichteten wir über eine Aktion der Free Software Foundation, mit der man Unternehmen davon überzeugen will, Microsofts Windows "in den Müll zu werfen" und stattdessen auf freie Alternativen zu setzen. Jetzt will man die Aktion ausweiten.

Bislang beschränkte man sich auf die USA. So wurde ein Brief an die 500 größten Unternehmen der Welt verschickt. Darin werden die Chefs davor gewarnt, dass Windows eine Gefahr für ihr Geschäft ist. Konkret sind die Bereiche Privatsphäre, Sicherheit und Freiheit gemeint. Nun will man weitere 500 Briefe an Hilfsorganisationen schicken.


Plakat der Free Software Foundation

Zudem plant die Free Software Foundation eine dritte Welle, die sich an Ausbildungseinrichtungen, Schulen und Universitäten richten wird. In dem Schreiben heißt es, dass man die Markteinführung von Windows 7 dazu nutzen soll, den Einsatz von Windows zu überdenken.

Laut dem Executive Director der Free Software Foundation, Peter Brown, richtet sich die Aktion gegen Microsoft im Allgemeinen. Brown hat nach eigenen Angaben eine schwierige Mission, denn Windows 7 schneidet in fast allen Reviews gut ab. Beim Vorgänger Windows Vista war es wesentlich einfacher, die Leute von einer Alternative zu überzeugen, da es oftmals kritisiert wurde.
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Bei großen Unternehmen würde ich das Problem darin sehen, dass es eventuell für sie notwendige, spezielle Software nun einmal nicht für die Free-BS, wie Linux, usw.... gibt. Es ist halt ähnlich, wie mit den Spielen.
 
[re:1] F4711 am 21.09.09 18:24 Uhr
(+117
@Sehr-Gut: Ich weiss nicht, was diese Sektierer eigentlich wollen. Seit Jahren wird einem nun schon eingehämmert, dass man doch mit Linux so viel besser fahre. Nur, will man Linux einsetzen, stösst man an eine Wand des arroganten Unverständnisses, sobald man um Informationen nachsucht. Dann liest man von den Linuxkloster-Äbten, dass man schliesslich ein Grundwissen voraussetzen dürfe, wenn man deren „HOW TO“ konsultiert. Schon die simple Kopie einer Datei ist unter Linux ein Drama, um so mehr die Installation eines Programms eine akademische Aufgabe. Man bekommt meistens irgendwelche dämlichen Fehlermeldungen. Nur was man besser oder anders machen soll, erfährt man nicht. Gegenüber den Linux-Heiligen nun in derselben vorwurfsvollen Weise aufzutreten wie gegenüber Windows, wenn da etwas nicht glatt läuft, das fällt nun wiederum der LINUX-Gemeinde nicht im Traum ein, hat man sich doch selbst so oft eingeredet, dass LINUX besser und so viel stabiler sei als Windows, dass man sich es selbst verbietet, daran zu zweifeln. Aber in Tat und Wahrheit ist LINUX nicht nur nicht stabiler, sondern im höchsten Masse instabil und kaum durchschaubar, um sich als brauchbare Alternative zu WINDOWS anzubieten, dessen Vorteil noch darin besteht, dass es jedes Kind kennt. In dieser Kenntnis schlummert für die Firmen aber bares Geld. Einarbeitungszeit bedeutet Kosten. Und die spart man sich mit einem einfachen Betriebssystem, das sich weitgehend selbst erklärt wie nun einmal Windows. LINUX hingegen ist die Rückkehr in die Informatik der Assemblerzeit, auch wenn man sich mit von Windows und MAC abgekupferten Oberflächen vormacht, benutzerfreundlich zu sein. Dahinter steckt eben dennoch eine kryptische $$-Befehlswelt. Ja, nun habe ich viel über LINUX geredet. Welche Alternative gäbe es denn sonst? Nun gut, man könnte zu den alten Zeiten zurückkehren, als jeder Anbieter von Klein-Computern sein eigenes Betriebssystem lieferte, so dass man mit dem Computer jeweils auch die Software austauschen musste.
 
[re:2] pco am 21.09.09 18:27 Uhr
(+14
@F4711: http://www.orthy.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1627&catid=4
 
@pco: Soll das ne Retourkutsche zu dem sein? http://www.leo.org/information/freizeit/fun/bill-auto.html oder kam Tim nicht am UAC vorbei, weil er ihn für Malware hielt? ,)
 
[re:4] njinok am 21.09.09 18:53 Uhr
(-20
@pco: Ah... infantile Witzchen. Toll.


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