Prozess gegen angebliche Partnervermittler gestartet

Recht, Politik & EU Vor dem Landgericht Kiel begann gestern ein Prozess gegen sechs Angeklagte, die auf betrügerische Art mit Flirt-SMS Millionen ergaunert haben sollen. Von 700.000 Opfern geht die Staatsanwaltschaft in ihrer Klage aus. Insgesamt sollen die mutmaßlichen Täter diesen 46 Millionen Euro aus der Tasche gezogen haben. Sie betrieben den Angaben zufolge von Mitte 2006 bis Ende 2008 eine Online-Partnervermittlung, bei der man über Premium-SMS Kontakt mit einem möglichen Partner aufnehmen konnte.

Allerdings, so der Vorwurf, hatten zahlreiche Nutzer gar keinen Kontakt zu anderen interessierten Nutzern. Statt dessen erhielten sie Nachrichten von professionellen Animateuren, die versuchten, eine möglichst rege Kommunikation über die teuren Kurznachrichten aufrecht zu erhalten.

Die Nutzer wurden gezielt über E-Mail-Werbung, Anzeigen in Tageszeitungen und Profile auf anderen Flirt-Plattformen auf das betrügerische Angebot gelockt, hieß es. Drei der Angeklagten sollen sich wegen gewerbsmäßigem bandenmäßigem Betrugs verantworten. Diese sitzen bereits seit drei Monaten in Untersuchungshaft. Den drei anderen legt die Staatsanwaltschaft Beihilfe zum Betrug zur Last.
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