Dell zahlt 4 Mio. Dollar wegen Betrug am Kunden

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Dell hat sich im Zuge eines Verfahrens wegen irreführender Geschäftspraktiken zu einer Geldzahlung verpflichtet. Für 4 Millionen Dollar werden die weiteren Ermittlungen eingestellt. Hintergrund ist ein Verfahren, bei dem der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New York das Geschäftsgebaren des Unternehmens und seiner Tochter Dell Financial Services als betrügerisch bezeichnete. Die beiden Firmen verpflichteten sich nun, ihr Auftreten zu verändern.

Bereits im Mai 2007 hatte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo eine Klage eingereicht. Er bemängelte, dass Dell mit Krediten und Rabatten um Kunden geworben habe, letztlich aber gar keine Vergünstigungen gewährte. Die Verbraucher seien damit in die Irre geführt worden.

Letztlich hätten einige Kunden bei ihren Ratenzahlungen bis zu 20 Prozent Zinsen gezahlt obwohl ihnen eine zinsfreie Finanzierung angepriesen wurde. Zugesagte Rabatte fielen plötzlich weg und auch die versprochenen Service-Leistungen konnten nicht wahrgenommen werden.

Dell hatte die Vorfälle anfangs als Ausnahmeerscheinungen heruntergespielt. Allerdings legte die Staatsanwaltschaft schon im Verfahren Beschwerden von rund 700 Kunden vor. Betroffene Käufer können jetzt Schadensersatzansprüche geltend machen, die aus der von Dell gezahlten Summe finanziert werden.
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