E-Plus will mit Milliarden-Investitionen angreifen

Wirtschaft & Firmen Die niederländische KPN, der Mutterkonzern von E-Plus, will die Deutsche Telekom und Vodafone mit Milliarden-Investitionen in sein Netz angreifen. Der erste Schritt ist die kommende Auktion weiterer Frequenzbereiche. "Unser Konzern hat viele Milliarden Euro investiert, um E-Plus zu kaufen und das Netz auszubauen. Diese Investitionen werden wir verteidigen", stellte KPN-Chef Ad Scheepbouwer in einem Interview mit der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' klar. Insbesondere neue Bereiche im Funkspektrum würden benötigt.

Das sei die Grundlage für den weiteren Ausbau des Datengeschäftes, denn "die Kunden wollen Smartphones und mobiles Internet", so Scheepbouwer. "Wir wollen das in großem Maßstab tun, und wir sind bereit, viele weitere Milliarden in ein noch besseres Netz zu investieren", sagte er weiter.

Das Problem seien allerdings die Ausgangsvoraussetzungen. Noch immer sind die Spektren seiner Ansicht nach so verteilt, dass die Telekom und Vodafone klare Vorteile haben und es sei auch nicht zu erwarten, dass die Auktionsregeln zugunsten der beiden kleineren Anbieter geändert würden.

Eine bessere Verteilung der Frequenzen ist laut Scheepbouwer für den deutschen Mobilfunkmarkt aber unbedingt notwendig. "Aber wenn die Auktion die Schlagseite auf dem Markt verfestigt, werden breitbandige Mobilfunkdienste sehr teuer bleiben", sagte er. Immerhin sei Deutschland immer noch das teuerste Land für Mobilfunkkunden.
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