Fallout-3-Macher klagen wegen Fallout-Trilogie

Recht, Politik & EU Bethesda Softworks, die Entwickler des erfolgreichen Action-Spiels "Fallout 3", klagen erneut gegen das Unternehmen Interplay. Grund ist diesmal eine Fallout-Trilogie, die angeblich nicht genehmigt worden ist. Demnach sieht man in der Trilogie eine Verwechslungsgefahr mit dem dritten Fallout-Teil. Zwar hat Interplay das Recht, die älteren Fallout-Teile zu vermarkten, jedoch müssen Verpackungs- und Werbematerialien vorher durch Bethesda genehmigt werden. Das soll bei der Trilogie, bestehend aus Fallout 1 und 2 sowie Fallout Tactics, nicht geschehen sein.

Durch die Klage soll nun der Verkauf der Fallout-Trilogie gestoppt werden. Branchenkenner sind aber eher der Meinung, dass sich Bethesda die kompletten Rechte an der Reihe sichern will.

Bereits im April hatte Bethesda gegen Interplay geklagt, da angeblich zusammen mit einem bulgarischen Studio ein Online-Rollenspiel auf Basis der bekannten Endzeitwelt geschaffen werden soll. Allerdings besitzt Interplay dafür keine gültige Lizenz.
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