Xbox 360 als Billig-Rechenknecht für Kardiologen

Xbox 360 Ein Wissenschaftler der University of Warwick will Microsofts Spielekonsole Xbox 360 einsetzen, um Berechnungen in der Herz-Medizin zukünftig deutlich preiswerter durchführen zu können.

Insbesondere der Grafikchip hat es ihm angetan. Dieser bietet bei parallelen Berechnungen eine sehr hohe Leistung. Der Einsatz der Xbox 360 sei ein "sehr effektiver Weg, gewöhnliche Hardware für das High End-Parallel-Computing in der Kardiologie zu nutzen", erklärte Simon Scarle.


Seine Überlegungen dazu sollen bald in dem Fachmagazin 'Computational Biology and Chemistry' veröffentlicht werden. Die Spielekonsole könnte dabei Berechnungen sehr schnell durchführen, für die bisher in der Regel Rechenzeit auf einem Cluster im Datenzentrum gebucht werden muss.

Um die aktuell verfügbare Software für diesen Aufgabenbereich einsetzen zu können, wäre allerdings eine umfassende Umarbeitung des Frameworks erforderlich. Allerdings stellt dies nach Angaben Scarles kein besonders großes Problem dar, da man für die Xbox 360 vergleichsweise einfach entwickeln kann.

Auf die Idee, eine Xbox 360 einzusetzen, kam Scarle nicht von ungefähr. Immerhin war er vor einiger Zeit schon einmal als Entwickler bei der Firma Rare tätig, die zu den Microsoft Games Studios gehört und in Warwick angesiedelt ist.
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Warum auch nicht. Ist eine gute Idee.
 
Wieso auch nicht. Die PS3 wird auch für die Forschung verwendet.
 
@Unrealmirakulix: wobei mich interessieren würde, ob die 360 gpu oder der cell mit seinen 7 kernen da die nase vorn hat.
 
@Rikibu: Die Nase vorn hätte sicherlich die PS3. Nur wie oben im Text schon steht, ist die Xbox vom programmieren her doch um einiges einfacher.
 
@Rikibu: Man kann auch über openCL oder Cuda jede geeignete Grafikkarte zu einem Rechnenknecht degradieren. Ist ebenfalls eine kostengünstige Lösung zum Einstig fürs Supercomputing.


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