 Mit der Veröffentlichung von Quicktime in der Version 7.6.4 beseitigen die Entwickler von Apple kritische Sicherheitslücken im hauseigenen Mediaplayer. Zum Update wird sowohl Windows- als auch Mac-Nutzern geraten.
Die erwähnten Schwachstellen stehen im Zusammenhang mit Videodateien, die im H.264- oder MPEG-4-Video-Format encodiert wurden. Ein Angreifer könnte diese Dateien entsprechend
manipulieren und letztlich Schadcode auf die Systeme der Opfer einschleusen, hieß es. Ähnliche Probleme sollen sich auch beim Ansehen von Dateien im Flashpix-Format ergeben.
Auf der offiziellen Download-Webseite von Apple stehen bereits die neusten Varianten von Quicktime für die Nutzer von Mac OS X 10.4 und 10.5 sowie Windows 7, Vista und XP zum Download bereit.
Im Zuge der automatischen Softwareaktualisierung sollen die Anwender der nun veralteten Version automatisch auf die Verfügbarkeit von Quicktime 7.6.4 aufmerksam gemacht werden.
Wer bereits im Vorfeld das gestern veröffentlichte iTunes 9 heruntergeladen hat, braucht laut Apple kein Quicktime-Update mehr auf sein System aufspielen, da es bereits im Umfang von iTunes enthalten ist.
Abgesehen vom Aspekt der Sicherheit empfiehlt sich das Update auch aus Gründen der Kompatibilität und der Zuverlässigkeit, hieß es.
|
Sie haben bereits einen Zugang?
-
-
Passwort oder Benutzername vergessen?
Sie sind noch kein Mitglied?