Japan: Mobilfunker sollen illegale Downloads filtern

Filesharing In Japan denkt man derzeit über die Einführung von Packet-Inspection-Technologien zur Überwachung des mobilen Datenverkehrs nach, um so gegen die Verbreitung illegaler Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken vorzugehen. Unter anderem ist vorgesehen, die Mobilfunkbetreiber zur Überwachung aller getätigten Downloads auf urheberrechtlich geschütztes Material zu zwingen, berichtet 'TheRegister'. Sollte es sich um nicht autorisierte Kopien handeln, würde der jeweilige Mobilfunkkunde eine Warnung erhalten.

Stellt der Kunde seine urherrechtsverletzenden Aktivitäten nicht ein, ist entweder die Beendigung des Vertragsverhältnisses oder zumindest eine Deaktivierung von Musikwiedergabefunktionen beim verwendeten Handy angedacht. In der kommenden Woche wollen die japanische Musikindustrie und die Mobilfunkanbieter des Landes über die Maßnahmen beraten.

In Japan werden in jedem Jahr rund 330 Millionen Musikstücke an Handy-Nutzer zum Direkt-Download verkauft. Rund 400 Millionen Songs werden im gleichen Zeitraum illegal heruntergeladen. Der dortige Mobilfunkmarkt unterscheidet sich grundlegend von dem uns bekannten. So sind die meisten Handys exklusiv über bestimmte Anbieter erhältlich, die auch deren Wartung übernehmen. Viele Japaner nutzen Mobiltelefone ähnlich wie wir es mit unseren Laptops tun.
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