 In immer mehr Videospielen findet man Werbung, das so genannte Ingame-Advertising. Wissenschaftler der Universität Luxemburg haben sich jetzt mit der Frage beschäftigt, in welchen Spielen diese Werbung am stärksten wirkt.
Dazu entwickelten sie ein kleines Rennspiel namens Adracer, das in zwei verschiedenen Versionen an Probanden verteilt wurde, berichtet ' Technology Review'. In einer Version war es nicht möglich, Fußgänger zu überfahren - in der anderen Version ging das und wurde von blutigen Effekten unterstützt.
Nachdem die zwei Spielergruppen ein paar Runden gedreht hatten, musste sie diverse Fragen beantworten. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Fahrer der gewalthaltigen Version deutlich besser an die im Spiel präsentierten Marken erinnern konnten.
Für die Spiele-Publisher und -Entwickler ist dies ein eindeutiges Ergebnis. Sie müssen ihre Spiele verstärkt mit gewalthaltigen Szenen versehen und diese dann möglichst stark mit Werbung ausfüllen. Allerdings zeigten die Probanden auch, dass sie mit den beworbenen Produkten etwas Negatives assoziieren. Vielleicht ist das also doch nicht die beste Strategie...
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