Google Books: Europa erhält Mitspracherecht

Recht, Politik & EU Der Suchmaschinenbetreiber hat den europäischen Verlagen angeboten, zwei nicht-amerikanische Vertreter in die Registrierstelle aufzunehmen, die die Einigung im Streit um die Buchdigitalisierung umsetzen wird.

Dazu hat das Unternehmen einen Brief an 16 europäische Verlage geschickt, der der 'Financial Times' vorliegt. Darin heißt es, dass man sich auch mit den Europäern verständigen will, bevor man die Bücher in die digitale Bibliothek aufnimmt.


Ende 2008 hatte sich Google mit US-amerikanischen Autoren und Verlagen geeinigt, dass auch geschützte Bücher in den Dienst "Google Books" aufgenommen werden dürfen. Diese Übereinkunft hat Auswirkungen auf die ganze Welt, da vergriffene Bücher ohne ausdrückliche Genehmigung der Rechteinhaber angeboten werden dürfen. Die Entscheidung, ob ein Buch vergriffen ist oder nicht, trifft allein Google.

Am 7. Oktober wird nun das zuständige New Yorker Gericht entscheiden, ob diese Übereinkunft rechtens ist oder nicht. Zuvor hatte sich die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in die Diskussion eingemischt. Sie formulierte ihre Bedenken in einem Schreiben an das Gericht.
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Bereits jetzt unterscheidet sich das Angebot von books.google.com von dem von books.google.de. Auf der .com finde ich so manch Interessantes, was über die .de-Domain nicht angeboten wird/ werden darf. Als User freut mich das, als Verleger würde ich mich grün und schwarz ärgern. Aber so ist das nunmal mit der Globalität des Internets. Tja.
 
@Joey2007: das ist nur eine Frage der Zeit, bis das geändert wird. Siehe Youtube
 
Ich finde das eine Absolute Frechheit von Google das man irgendwelche Bücher digitalisiert und sie Gratis im Internet anbietet ohne das einverständnis des Autors/Rechtsinhabers da der Profit der daraus fliest nur wieder Google einsteckt!!!! Man sollte Google dafür mit einem sehr hohen Busgeld bestrafen. Aber früher oder später wird ach Google in die Realität zurückgeholt. Es kann und muss nicht alle Gratis sein!


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