AT&T bringt MMS-Support für iPhone-Besitzer

Handys & Smartphones Mit der iPhone Software 3.0 hat Apple die Möglichkeit geschaffen, sein Smartphone auch zum Versenden von MMS-Nachrichten nutzen zu können. Bislang war dies im Netz von AT&T nicht möglich, doch am 25. September soll sich das ändern. Als Grund für die Verspätung gab der Netzbetreiber Untersuchungen an, die klären sollten, ob das Netz der zusätzlichen Belastung standhalten kann. Das Versenden von Multimedianachrichten würde für zusätzlichen Traffic sorgen, den die Infrastruktur nicht hätte verarbeiten können. Jetzt hat man neue Kapazitäten geschaffen, um dieses Problem zu umgehen.

Die fehlende MMS-Unterstützung seitens AT&T hat bereits zu einer Klage geführt. Die Klägerin aus Ohio beschwert sich darüber, dass für die MMS-Funktionalität des iPhones geworben wird, die Nutzung aber nicht möglich ist. Sie ist der Ansicht, dass Apple und AT&T eine nicht vorhandene Funktion versprechen und damit gegen diverse Gesetze verstoßen, beispielsweise gegen den Unfair Trading Practices Act, der mit dem deutschen Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu vergleichen ist.

Mit dem iPhone-Betriebssystem in Version 3.0 führte Apple erstmals die MMS-Funktionalität ein. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Multimedia-Nachrichten in den USA nicht sehr weit verbreitet. Aus diesem Grund werden sie vom Provider AT&T nicht unterstützt. Allerdings ist der Mobilfunkanbieter der exklusive Vertriebspartner für das iPhone in den USA.
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