"Unhaltbare Zustände": Kinderporno-Jäger tritt ab

Recht, Politik & EU Einer der prominentesten Ermittler im Bereich der Kinderpornographie, der Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Sachsen-Anhalt, gibt seine Tätigkeit sichtlich frustriert auf.

Wie Vogt mitteilte, habe er seine Vorgesetzten gebeten, ihn von seiner Funktion zu entbinden. Als Grund nannte er "unhaltbare Zustände" bei den Ermittlungsgruppen der Polizei. Diese kämen mit der Arbeit schon lange nicht mehr nach. Verfahren müssten eingestellt werden, weil mögliche Beweise nicht fristgerecht ausgewertet werden können.


Während die Bundesregierung also öffentlichkeitswirksam wenig hilfreiche Netzsperren gegen kinderpornographische Inhalte propagiert, liegen jene, die mit Erfolg an dem Problem arbeiten, weit jenseits der Belastungsgrenze. Vogt war in den letzten Jahren mehrfach an großen Ermittlungserfolgen beteiligt.

Allerdings wird die Arbeit der Ermittler immer schwerer. Das liegt vor allem daran, dass die Personalstärke nicht mit den immer größer werdenden Datenmengen und den besseren technischen Möglichkeiten der Täter Schritt hält. So klagte beispielsweise ein Verdächtiger kürzlich erfolgreich auf die Herausgabe seiner beschlagnahmten Hardware, nachdem diese auch nach anderthalb Jahren noch nicht ausgewertet war. Das Verfahren musste daraufhin eingestellt werden.

Das gleiche Problem soll inzwischen hunderte von Fällen betreffen. Dies wurde seitens des Justiz- und Innenministeriums jedoch bestritten. Für Vogt war dies letztlich der Auslöser, seinen Posten zur Verfügung zu stellen.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Solche Leute hängen lassen und mit Netzsperren auf Wählerfang gehen
 
@gizzle: Zensur und andere Gehirngespinste durchsetzen wollen, aber bei solchen Dingen wie Kinderpornographie versagen..zzz. Der Bürger als Korinthenkacker und wer die Korinthen schluckt ist klar. !!!Merkt euch das und geht wählen!!!
 
@gizzle: Achso, dachte schon, du wolltest Verdächtige am Galgen hängen lassen.
 
@gizzle: irgendwas fehlt da bei deinem satz? BTT. Schon krass ja aber ich habe auch einen bekannten dessen hardware mal beschlagnahmt wurde. Als er sie wiederbekam war der pc (koplett rechner von aquacomputer) koplett im hinter. Die haben den pc zerlegt, wakü auseinandergenommen usw. usw. und habe nicht mal was gefunden, weil nichts da war. Schaden trägt er alleine Sowas ist dann auch eine schweinerei. Ein anderer fall ist mir auch bekannt, rechner beschlagnahmt und am ende sah der beschuldigte seinen pc auf der polizeiwache im einsatz der polizei.
 
Uhi hab ich schon wieder einem bullem auf die füße getreten? Tut mir garnicht leid. Die warheit tut weh und so muss es sein. Mehr minus bitte , die dinger werden zur sucht. - - - [edit] @ modelcaster: Gibt hier sogar user die es gut finden andere einfach so zu bescguldigen. MAn mag es nicht gblauben.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools