Microsoft soll geheime Anti-Google-Treffen führen

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft soll in der US-Haupstadt Washington, D.C., regelmäßige Treffen mit externen Beratern abhalten, auf denen ein Vorgehen gegen den Suchmaschinen-Betreiber Google auf politischer Ebene organisiert wird.

Das will die US-Wirtschaftszeitung 'DailyFinance' aus eingeweihten Kreisen erfahren haben. Microsofts Chef-Lobbyist Fred Humphries arbeitet demnach mit anderen Unternehmen zusammen, um den Konkurrenten gegenüber der Politik in Misskredit zu bringen.


Zu den Partnern gehören dabei die Law Media Group, eine Lobby-Firma von Julian Epstein, der mit für die strategischer Ausrichtung der Demokraten verantwortlich ist, sowie die Glover Park Group, von der sich Microsoft bereits länger in Sachen Umgang mit staatlichen Organen und politischen Organisationen beraten lässt.

"Microsoft stellt den Mittelpunkt einer Reihe von Unternehmen dar, die in Google eine Bedrohung im Zusammenspiel von Wirtschaft und Politik sehen", zitiert die Zeitung eine nicht namentlich genannte Quelle. Deren Ziel sei es, Google möglichst als den "Bad Guy" der High-Tech-Branche dastehen zu lassen.

Seitens der Law Media Group bestreitet man zwar, je an konspirativen Treffen solcher Art teilgenommen zu haben, allerdings sollen bei der Firma mehrere Mitarbeiter ausschließlich mit Google-Bashing beschäftigt sein, hieß es. Die Meetings sollen teilweise wöchentlich stattfinden.

Eine Sprecherin Humphries' wies die Darstellung allerdings zurück. Google sei natürlich auf einigen Treffen mit Gesetzgebern, Regulierern und Beratern Thema gewesen, es sei jedoch absurd abzunehmen, es gebe Treffen, die ausschließlich vom Kampf gegen den Konzern bestimmt sind.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Und Google hält wahrscheinlich regelmäßig Anti-Bing/Microsoft-Treffen ab. Und jetzt?
 
@HiFive: Ehrlich gesagt sehe ich das bei Google eher weniger, dass die Firmenstrategie GEGEN Microsoft ausgerichtet ist. Für mich sieht das eher so aus auf möglichst breiter Ebene neue Entwicklungen voran zu treiben (Chrome, Chrome OS, Android, Google Services (Booksearch, Mail, Suche, Maps, Science, Statistics), Wave usw.) um eine möglichst große Kongruenz der Dienste zu erreichen. Bei Microsoft sieht es eher so aus: Google macht X, wir müssen Y machen.
 
@GlennTemp: Nicht zu vergessen fast alles davon ist KOSTENLOS und zum Wohle aller... Während MS sich das meiste schön bezahlen lässt... Was hätte es wohl gekostet wäre ein Dienst wie "Google Maps" mit seinen ganzen Add-Ons von Microsoft an den Start gegangen?
 
@D3xter: Einfach zu beantworten: auch KOSTENLOS: http://www.bing.com/maps/
 
@D3xter: http://www.bing.com/maps/ Thunderbyte: oh du kamst mir vor


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools