Google Maps wird zum Stauwarner erweitert

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google arbeitet derzeit an einem interaktiven Stauwarner für seinen Kartendienst Google Maps. Die GPS-fähigen Smartphones der Autofahrer sollen dazu regelmäßig ihren Standort an das Unternehmen senden. Ruft man Google Maps über sein Mobiltelefon auf und plant eine Route, so kann man sich einblenden lassen, welche Straßen derzeit verstopft sind. So kann man noch vor dem eigentlichen Hindernis eine alternative Route wählen, um schneller an das Ziel zu gelangen.


Um dieses Feature zu realisieren ist Google natürlich auf die Hilfe der Nutzer angewiesen. Aktivieren sie die Funktion "My Location", so übermittelt ihr Handy immer die aktuelle Position an die Google-Server. Diese berechnen daraus die durchschnittliche Geschwindigkeit des Autos und können so Staus erkennen.

Die Auslastung einer Straße wird mit Hilfe von verschiedenen Farben visualisiert. Die gesammelten Daten sollen komplett anonym sein - Start und Ziel einer Route werden nicht gespeichert. Zudem ist es in Ballungsgebieten kaum möglich eine einzelne Person zu identifizieren, da zu viele GPS-Informationen eingehen.

Bislang funktioniert der neue Dienst nur in den USA. Pläne für Europa wollte Google bislang nicht mitteilen. Weitere Informationen findet man im offiziellen Google-Blog.
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