Verkauf von 'The Pirate Bay' so gut wie beschlossen

Filesharing Der Verkauf des bekannten schwedischen Torrent-Trackers "The Pirate Bay" scheint beschlossene Sache zu sein. Die Aktionäre des Kaufinteressenten Global Gaming Factory (GGF) haben dem Geschäft auf einer außerordentlichen Versammlung zugestimmt. Laut Berichten schwedischer Medien waren nur wenige Anteilseigner anwesend. Der Chef des Unternehmens, Hans Pandeya, kontrolliert zusammen mit seiner Familie den Großteil der Wertpapiere. Wie der Kauf der Piratenbucht finanziert werden soll, ist nicht bekannt, immerhin geht es um 5,8 Millionen Euro.

Nachdem einige Medien Zweifel an der Übernahme geäußert hatten, sprangen einzelne anonyme Investoren wieder ab. Pandeya zeigte sich jedoch zuversichtlich - notfalls will er die Investition mit seinen eigenen Firmenanteilen absichern. Man versucht jedoch, die Übernahme durch die Ausgabe neuer Bezugsrechte zu finanzieren.

Allerdings gibt es da noch ein Problem: Durch die ungeklärten Finanzierungsfragen hatte die Börse beschlossen, das Papier vorläufig aus dem Handel zu nehmen. Ein Sprecher der Börse Aktietorget erklärte, dass man den Handel bis auf Weiteres auch nicht wieder aufnehmen will. Der Fall soll der Disziplinarkommission übergeben werden. GGF droht nun der dauerhafte Ausschluss von der Börse.
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