Kriminalität: Venezuela will Gewaltspiele verbieten

PC-Spiele Die venezuelanische Regierung will ein neues Gesetz erlassen, das den Verkauf von Videospielen und Spielzeug verbietet, die Gewaltdarstellungen enthalten oder dazu dienen können. Der Gesetzgeber sieht sie als einen der Gründe für einen starken Anstieg der Kriminalitätsraten. Das umstrittene Gesetz wurde in einem ersten Schritt von der Nationalversammlung abgesegnet, teilte die Regierung mit. Angeblich sind die Spiele einer der Gründe für eine steigende Anzahl von Gewaltverbrechen in dem südamerikanischen Land. So soll es in der Hauptstadt Caracas in jeder Woche zu zahlreichen Morden kommen, bei denen es um geringwertige Güter wie Schuhe oder Handys geht.

Auch in anderen Regionen der Welt gehen die Gesetzgeber seit einiger Zeit verstärkt gegen Computerspiele vor, die Gewaltdarstellungen enthalten. Hierzulande werden sie von der Politik gerne als mögliche Ursache von Amokläufen und eine zunehmende Gewalt unter Jugendlichen genannt, obwohl bisher nicht eindeutig belegt ist, dass die Spiele das Gewaltpotenzial tatsächlich erhöhen.

Das in Venezuela geplante Gesetz muss in einem zweiten Schritt erneut von der Nationalversammlung bestätigt werden, bevor außerdem die Zustimmung von Präsident Hugo Chavez nötig ist. In dem Land gibt es keine genauen Kriminalitätsstatistiken, weshalb auch nicht bekannt ist, wie viele Menschen dort Verbrechen zum Opfer fallen.
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