Erstes Netbook mit Dual-Core-Atom & Ion-Plattform

Notebook In Japan ist jetzt ein Netbook aufgetaucht, dessen Konfiguration sich grundsätzlich von den bisher üblichen Modellen unterscheidet. So wurde ein Atom-Prozessor von Intel mit zwei Kernen auf Nvidias Ion-Plattform verbaut.

Bereits auf der Computex hatte Nvidia über 20 Netbooks versprochen, die auf die Ion-Plattform setzen werden. Das jetzt aufgetauchte Modelle N10A des chinesischen Herstellers Weibu macht davon erstmals Gebrauch. Konkret wurde der aus nur einem Chip bestehende Chipsatz Geforce 9400M verwendet. Erste Bilder sind ebenfalls verfügbar.


Als Prozessor kommt der Atom 330 von Intel zum Einsatz, der über zwei Kerne verfügt, die jeweils 1,6 GHz takten. Dank Hyperthreading glaubt das Betriebssystem, vier Prozessoren verwenden zu können. Allerdings ist die Leistungsaufnahme mit 8 Watt auch mehr als doppelt soch hoch wie bei dem weit verbreiteten Atom N270 mit 2,5 Watt.

Die restliche Ausstattung des N10A ist Standard: 160 Gigabyte große Festplatte sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Doch statt VGA gibt es einen HDMI-Anschluss. Der Prozessor in Kombination mit Nvidia Geforce 9400M ist leistungsfähig genug, um hochauflösendes Bildmaterial wiedergeben zu können.

Der Preis des Netbooks liegt umgerechnet bei 367 Euro. Ein Betriebssystem ist allerdings nicht vorinstalliert. Ob das Gerät jemals in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist fraglich.

WinFuture Preisvergleich: Aktuelle Netbooks
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Nettes Gerät
 
@Mister-X: Recht ordentlich möchte man meinen.
 
Lohnt sich dann irgendwie mehr als ein Barebone mit DC Atom und Ion Plattform, da ein Netbook portabel ist. Könnte also sehr gut als Mediacenter / Server dienen.
 
@Saiba: Als server? Da bekommste leider nur keine Platten hinein :) Ein Note/NetBook als Mediacenter oder Homeserver taugt leider zu wenig.
 
@ThreeM: Mit http://tinyurl.com/atomserver bekommt man an ein Atom Barebone Board bis zu 22 Platten angeschlossen (mit 2xPCIe 8fach SATA Controllern und On Board SATA/IDE). Das kleine Ding in ein großes Gehäuse, z.B. ein Sharkoon Rebel 12 und fertig ist der Mega Home Server.


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