Jeder vierte Arbeitgeber sucht Bewerberinfos im Netz

Wirtschaft & Firmen Immer mehr deutsche Unternehmen scheinen Informationen zu Bewerbern im Internet einzuholen. Zu dieser Erkenntnis kam eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie.

Neben den beruflichen Qualifikationen scheinen besonders persönliche Daten wie Meinungen, Hobbys oder private Vorlieben für die Arbeitgeber von Relevanz zu sein. Die Berliner Zeitung hat im Auftrag der Bundesregierung eine Studie durchgeführt und kam zu dem Ergebnis, dass immer öfter auf das Internet als Informationsquelle bei Bewerbern zurückgegriffen wird.


Ferner sollen über ein Viertel aller befragten Unternehmen gezielt im Internet nach weiter führenden Informationen zu Bewerbern suchen. In den meisten Fällen geschieht dies bereits vor der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, so der Bericht. Als Anlaufstelle dienen sowohl private Karriereportale als auch Soziale Netzwerke, wie beispielsweise StudiVZ oder Facebook.

Als besonders kritisch gilt es, wenn sich Bewerber im Internet abfällig über ihre gegenwärtigen oder vergangenen Arbeitergeber auslassen, hieß es.

Immerhin soll es bei einem Viertel der Arbeitergeber schon vorgekommen sein, dass man sich aufgrund der erlangten Informationen aus dem Netz nicht zu einem Vorstellungstermin entschieden habe.
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Ich Google ja auch meinen Arbeitgeber. immerhin will ich auch etwas über ihn wissen. Völlig richtig!
 
[re:1] ds94 am 23.08.09 15:14 Uhr
(+7
@GokuSS4: Wenn mein (vllt.) Abeitgeber mich nich einstellen würde, würde ich(peinliche) Infos aus dem Netz suchen und ihm die mal Zeigen, also das er mir die Stelle geben würde. /Alle Ordnungswächter bitte - , der rest der Welt bitte ein +
 
@GokuSS4: Völlig falsch. Ich finde, man sollte jemanden einstellen aufgrund seiner Qualifikation und nicht wie er sich im Privatleben verhält.
 
@GokuSS4: Seit wann gehen ihm meine Privat-Sachen an? Soweit kommts noch. Aber bei dem Arbeitgeber der solche Methoden anwendet möcht ich ohnehin nicht angestellt sein.
 
@ThunderBlaze: Falsch. Das ist ja der Irrglaube. Das Internet ist weder privat, noch anonym. All die Informationen, die die Leute preisgeben sind öffentlich. Und ganz ehrlich: Was sprcht dagegen wenn die Firmen schauen, was die BewerberInnen IN DER ÖFFENTLICHKEIT von sich geben ?


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