 Microsoft hat die von Mozilla geäußerte Kritik an den von dem Softwarekonzern vorgestellten Plänen für die Integration eines Menüs zur Browserwahl in Windows 7 ausdrücklich begrüßt. Zuvor hatten die Entwickler von Firefox diverse Bedenken geäußert.
Microsoft-Sprecher Kevin Kutz erklärte nach Angaben von ' SeattlePI', dass bisher noch nichts entschieden sei. Die EU-Kommission prüfe derzeit die von Microsoft Ende Juli eingereichten Vorschläge. Öffentlich geäußerte Rückmeldungen seien ein wichtiger Teil dieses Prozesses.
Man stimme vielleicht noch nicht in allen Punkten mit einander überein, doch die von Mozilla beigetragenen Perspektiven seien sehr konstruktiv. Man wolle nun die nächsten Schritte in der Untersuchung der EU abwarten, so Kutz weiter. Offenbar ist Microsoft durchaus bereit, weitere Änderungen an seinen Plänen vorzunehmen.
Die Redmonder hatten Ende Juli die Integration eines von der EU und Mitbewerbern wie Mozilla, Google und Opera geforderten Auswahlmenüs für den Standard-Browser unter Windows 7 angekündigt. Dabei sollen dem Nutzer nach der Installation des Betriebssystems eine Reihe von Browsern angeboten werden, aus denen er wählen kann.
Mozilla hatte kritisiert, dass verschiedene Details dem Internet Explorer weiterhin einen bessere Position geben könnten. Unter anderem befürchten die Entwickler des freien Browsers Firefox, dass der Internet Explorer durch Eingriffe über Windows Update wieder zum Standard-Browser gemacht werden könnte.
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