Verbraucherschützer kritisieren Prepaid-Gebühr

Handys & Smartphones In der letzten Woche berichteten wir darüber, dass der Mobilfunker E-Plus zum 1. September eine neue Gebühr einführt, die immer dann fällig wird, wenn der Kunde seine Prepaid-Karte für mehr als zwei Monate nicht genutzt hat. Nun meldete sich die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern zu Wort. "Der Anbieter nennt das Mindestumsatz, wir sagen dazu Strafgebühr", sagte der Verbraucherschützer Joachim Geburtig. Da nur die Verbraucher zur Kasse gebeten werden, die ihr Handy wenig nutzen, sieht man darin eine Art Strafe. "Offenbar soll damit das Tarifmodell Prepaid auf längere Sicht unattraktiv gemacht und die Kunden in längerfristige Vertragsbindungen getrieben werden."

E-Plus räumt allen Kunden aufgrund der geänderten Vertragsbedingungen ein Sonderkündigungsrecht ein. Der Verbraucherschützer bemängelt jedoch, dass man davon erst erfährt, wenn man die in der Informations-SMS angegebene Rufnummer wählt. "Die betroffenen Kunden sollten sich im Zweifel dafür entscheiden, ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen und zu einem Anbieter mit einem echten Prepaid-Tarif wechseln", empfiehlt Geburtig.

Die Vorzüge eines Prepaid-Tarifs fallen durch die Strafgebühr weg. Kunden, die ihr Handy nur im Notfall oder zum Empfangen von Anrufen verwenden, werden bestraft.
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