Microsoft will Vertriebsverbot für Word hinauszögern

Office Microsoft hat nach der Entscheidung eines US-Gerichts, den Vertrieb und Support seiner Textverarbeitung Word wegen einer Patentverletzung zu verbieten, einen Eilantrag eingereicht, um so eine Aussetzung der vom Richter festgelegten Frist zu erreichen. Der Softwarekonzern darf nach einer Entscheidung des US-Bezirksgerichts von Ost-Texas, wonach das Unternehmen ein Patent auf angepasste XML-Dateiformate der Firma i4i wissentlich verletzt hat, Word nicht mehr anbieten, wenn man nicht innerhalb von 60 Tagen eine Einigung mit dem Kläger erreicht.

Mit seinem Eilantrag will Microsoft nun offenbar Zeit gewinnen, um Word weiter anbieten zu können. Von einem Vertriebsstopp wären auch die verschiedenen Paket-Varianten von Office betroffen, die neben Word auch noch eine ganze Reihe anderer Anwendungen enthalten.

Microsoft hat zusätzlich auch eine vorläufige Aussetzung der Verpflichtung zur Erbringung der vom Gericht verhängten Schadenersatzzahlung in Höhe von insgesamt 240 Millionen Euro beantragt. Weitere Details zu dem Eilantrag des Unternehmens wurden zunächst nicht bekannt, weil die entsprechenden Dokumente Verschlusssache sind.

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