Landgericht Göttingen verurteilt Abofallen-Betreiber

Recht, Politik & EU Die Köpfe hinter einer deutschen Abzock-Webseite wurden am heutigen Nachmittag vom Landgericht Göttingen zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Hierbei handelt es sich um das erste Urteil in Deutschland, welches im Zusammenhang mit einer im Internet betriebenen Abo-Falle gefällt wurde.

Aus dem Urteil geht hervor, dass es sich um vollendeten gewerbsmäßigen Betrug bei den Machenschaften der drei Nachwuchsjuristen gehandelt hat. Gestartet wurde die Internet-Abzocke im Jahre 2007. Mit den dubiosen Machenschaften, welche über die inzwischen nicht mehr verfügbare Internetseite fabrik-einkauf.com abgewickelt wurden, haben die Betreiber mehr als 130.000 Euro verdient.


Das Angebot wurde unter anderem in Form von Werbe-E-Mails bekannt gemacht. Die Empfänger sollte beispielsweise ein geschaltetes Gewinnspiel anlocken und zur Angabe ihrer Daten bewegen. Dafür haben die Betreiber 84 Euro pro Jahr in Rechnung gestellt.

Am heutigen Montag ist die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Göttingen zu einem Urteil gekommen. Die beiden Haupttäter wurden laut Heise zu einer Freiheitsstrafe von 18 und 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Wegen Beihilfe wurde der dritte Kopf hinter der Abofalle zu sechs Monaten, ebenfalls auf Bewährung, verurteilt.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Liebe Leute, das ist doch mal ein Sehr-Gut! Wird Zeit für eine 5 Sterne Wertung und eine Plus-Welle!
 
@Fusselbär: das war doch der kleinste fisch überhaupt. was ist mit OpenDownload etc. ??? die zocken millionen oder milliarden ab, wann werden denen endlich das handwerk gelegt ??? man man man. 130.000, aber die grossen werden in ruhe gelassen. zahlen die gut schmiergelder oder was soll das !? war doch überall in den medien, diese abo seiten die mit kostenloser software ihr geld machen existieren noch massenhaft !
 
@Homeboy23do: Der Unterschied liegt aber vermutlich darin das die drei Hohlroller ihr "Gewerbe" vermutlich hier in Deutschland angemeldet hatten was das Stellen der Täter um einiges vereinfacht hat. Die "großen Fische" sind über mehrere Briefkastenfirmen und mehrere Länder verteilt, versteckt, verschleiert. Und bevor man denen zu nahe kommt machen die einfach den Laden dicht und verschwinden nur um direkt die gleiche Firma nur unter anderem Namen woanders wieder weiterlaufen zu lassen. So einfach ist das! Und wenn ich jetzt noch meine Meinung über diese Gestalten hier niederschreiben würde wäre mein Kommentar nach kurzer Zeit wegen Verstoß gegen die Netiquette gelöscht. Also überlass ich meine Meinung eurer dunklen Fantasie...
 
@2ndPlayer: tja, selbst schuld, wen der statt das mit dem verschleiern zulässt, oder ? dann stimmt doch mit der gesetzeslage etwas nicht. irgendwo hin muss das geld doch und der dem das bankkonto gehöt verfolgen und konto speren immer und immer wieder. sollen die fahnder mal selbst opfer spielen dann irgendwo hin soll das geld ja und irgendeiner holt es ja auch ab oder es wird weitertransferiert irgendjemand am ende holt es aber doch ab. also ich versteh nciht was da so schwer dran sein soll, immer den kohlen nach, deshalb tun die das ja. und irgendjemand ist ja auch inhaber, den kerl fassen und verhören, es kann ja nicht angehen das andere die täter sind und der inhaber der das gewerbe hält damit nix zu tun hat. schliesslich gehört ihm das gewerbe die homepage. aber auch so wäre es doch schon längst möglich gewesen über die staatsanwaltschaft die seiten sperren zu lassen! sonst würde ich da die duetsche staatsanwaltschaft das anscheind duldet und die seite nicht sperrt und ich drauf reinfallen sollte, den verklagen, weil die nix dagegen tun.
 
@Homeboy23do: Hihi, haben auch mit OpenDownload zu tun. Die behalten sich "rechtliche Schritte" gegen uns vor. Sollen nur antraben, der Anwalt ist schon informiert.


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools