Macbooks für 50 Euro: Otto-Kunden wollen klagen

Handel & E-Commerce Das Versandhaus Otto hatte versehentlich für kurze Zeit Macbooks zum Preis von rund 50 Euro angeboten. Mehr als 2500 Kunden haben prompt bestellt. Liefern will Otto nicht. Folglich könnte sich nun ein juristisches Nachspiel anbahnen. Ende Juli dieses Jahres war im Online-Shop des Versandhändlers Otto ein auf den ersten Blick skurriles Angebot zu sehen. Dort war ein Macbook, welches üblicherweise die Grenze von 1000 Euro hinsichtlich des Preises weit überschreitet, zum Preis von 49,95 Euro zu sehen. Sofort haben zahlreiche Online-Einkäufer das Angebot genutzt und das Notebook bestellt.

Da es sich jedoch um einen Fehler handelte, so Otto, sei kein Vertrag zustande gekommen. Folglich blieb die Lieferung der Ware bisher aus. Sollte es nach Otto gehen, so wird sich daran auch in der nächsten Zeit nichts ändern. Der angebotene Einkaufsgutschein über 100 Euro scheint für die Kundschaft derweil nur ein schwacher Trost und keine Alternative zu sein.

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, sind bereits mehrere Briefe bei Otto von verärgerten Kunden eingegangen. Von dem Einkauf wollen sich die Käufer nicht abbringen lassen und bestehen auch weiterhin darauf. Möglicherweise könnte es nun sogar zu einem Rechtsstreit kommen, hieß es.

Bei Otto sieht man dafür keinen Anlass. Ein Vertrag wird erst dann wirksam und gültig, wenn die Ware beim Kunden eintrifft, so der Handelskonzern.
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