Crytek: Online-Petition gegen Killerspiele-Verbot

PC-Spiele Der Chef des bekannten deutschen Entwicklerstudios Crytek, Cevat Yerli, hat heute seine Keynote auf der Game Developer Conference in Köln gehalten. Dabei rief er die Spieler auf, an einer Online-Petition gegen ein Verbot von Killerspielen teilzunehmen.

Demnach gefährdet das Verbot die Arbeit von kreativen Entwicklern in Deutschland. "Wenn Action-Spiele in Deutschland verboten werden, wird unsere Firma das Land verlassen müssen", sagte Yerli gegenüber den Besuchern der Veranstaltung.


Zuvor hatte Yerli die Fortschritte vom kommenden "Crysis 2" präsentiert, das im nächsten Jahr in den Handel kommen soll. Demnach ermöglicht die neue CryEngine 3 Effekte, die bislang bloß auf dem PC möglich waren nun auch auf der Playstation 3 und Xbox 360. Vor allem können die Entwickler sehr schnell und einfach neue Levels kreieren, da das Rendering in Echtzeit möglich ist.

Yerli erwartet für die nächsten drei Jahre kaum neue Techniken, die die Grafik grundlegend verändern werden. Erst die kommende Konsolengeneration wird dies ändern. Der Crytek-Chef geht davon aus, dass es 2012 so weit sein wird. In 5 Jahren sollen Effekte wie aus Ice Age 3 in Echtzeit in einem Videospiel möglich sein.
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Grafik ist nett - genießt aber zu hohe Priorität - Spieleinhalt, Kreativität, innovative Ideen und somit Spielespass sind mir wichtiger
 
@RohLand: Ich glaube hier geht es mehr um die Petition als um irgendwleche Grafik O.o. Der Rest ist nur eine "Lückenfüller"
 
@RohLand: Da stimme ich dir zu. für Crysis Warhead brauchte ich 5 Stunden, und dafür habe ich 40 € bezahlt...
 
@RohLand: Kann man nur so unterschreiben! Alle graphic-gehypten Games, der jüngesten Vergangenheit, waren Blender, wenn es um Kreativität und Innovation ging - außen hui und innen pfui oder zumindest gähnend langweilig. Zur Thematik "Killerspiele - Petition" - wird nichts bringen! Soweit denken unsere Polit-Komiker einfach nicht und deshalb wirds ignoriert. Das bekommt nicht mal ein Dampfhammer in deren Erbsen von Hirnen. Das Land zu verlassen wäre, um das Überleben und den internationalen Wettbewerb am Leben zu erhalten, vielleicht nicht mal die schlechteste Idee. In diesem unseren deutschen Ländle den Games-Acker zu bestellen, kommt Friedhofsgärtnerei gleich.
 
@lordfritte: hat warhead nicht schon beim erscheinen nur 30 gekostet?


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