IBM: Kleinere & günstigere Chips dank 'DNA Origami'

Prozessoren Der Halbleiterhersteller IBM sucht derzeit nach Möglichkeiten, wie sich mit Hilfe von DNA neue, kleinere und günstigere Chips entwickeln lassen. Dabei will man sich vor allem von den Strukturen des Erbguts inspirieren lassen. So sollen künstliche DNA Nanostrukturen, die auch als "DNA-Origami" bezeichnet werden, als günstiges Rahmenwerk für den Bau kleinster Chips dienen. Dieses Konzept stellten Wissenschaftler von IBM jüngst in der Fachzeitschrift "Nature Nanotechnology" vor.

Nach Angaben von IBM ist es das erste Mal, das biologische Moleküle von der Halbleiterindustrie für Prozesse genutzt werden. Das Unternehmen will die in der DNA vorhandenen, leicht zu reproduzierenden und sich wiederholenden Strukturen für die Fertigung von Halbleitern verwenden.

Das Ziel ist vor allem eine starke Senkung der Produktionskosten. So könnten die Hersteller durch die Verwendung von Prozessen, die dem Falten der Moleküle von Aminosäuren entsprechen, Hunderte Millionen an Fertigungskosten einsparen, weil sie nur noch Polymere, DNA-Lösungen und Heizgeräte benötigen würden.

Noch wird es aber Jahre dauern, bis die von den IBM-Forschern entwickelte Vorgehensweise im großen Maßstab eingesetzt werden kann. Ihren Angaben zufolge benötigen sie noch mindestens 10 Jahre, um weitere Forschungen und Testläufe durchzuführen.
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