Neonazis im Netz weiter auf dem Vormarsch

Internet & Webdienste Immer häufiger wird versucht, Jugendliche im Internet für rechtsextreme Inhalte zu begeistern. Aufgrund dieser Beobachtung will nun die Justizministerin Brigitte Zypries in den Kampf gegen Nazi-Inhalte im Web ziehen. Allgemein soll die Zahl der rechtsextremen Beiträge im Internet stark steigen. Besonders beliebt scheint in den Kreisen der Neonazis die Verbreitung von Multimedia-Inhalten zu sein. Dazu zählen unter anderem ansprechende Webseiten, moderne Videos und besonders der Bereich Musik. Mit diesen angesprochenen Medien wird versucht, immer mehr Jugendliche für die Szene zu gewinnen.

Braune Videos und auch Musik gelten ferner bereits als Propaganda-Instrument Nummer eins im Internet. Darüber hinaus spielen auch Soziale Netzwerk und Web-2.0-Dienste eine zentrale Rolle. Über diese Plattformen lassen sich die Hassbotschaften besonders umfassend verbreiten. Und auch die Gründung eigener Social Networks scheint eine gängige Praktik zu sein. Auf den Selbigen wird sodann ungehindert gegen Minderheiten gehetzt, so ein Bericht der Süddeutschen.

Beim Kampf gegen die angesprochenen Webseiten hofft Bundesjustizministerin Zypries auf internationale Zusammenarbeit. Nur auf diese Weise könne man Erfolge erzielen, teilte sie mit. Um die damit verbundenen Kontrollen möglichst umfassend durchführen zu können, hat die Deutsche Polizeigewerkschaft in der Debatte 2000 Cyber-Cops gefordert.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren194
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden