Verkaufsverbot für Word: Kläger hofft auf Lösung

Office Nachdem wir gestern darüber berichteten, dass ein US-Gericht entschieden hat, dass Microsoft mit seiner Textverarbeitung Word 2007 ein Patent der Firma i4i verletzt, hofft der Chef des klagenden Unternehmens, dass es nicht zu einem Verkaufsverbot kommt.

Der Chairman Loudon Owen sagte in einem Interview gegenüber US-Medien, dass er selbst die Office-Suite von Microsoft verwendet und deshalb hofft, dass Microsoft eine Lösung findet, so dass das Verkaufsverbot nicht vollstreckt werden muss. "Wir wollen Microsofts Geschäft nicht schädigen und wollen uns auch nicht mit all den Word-Nutzern anlegen", erklärte Owen.


Das Verkaufsverbot richtet sich lediglich gegen eine Word-Version, die die Patente von i4i verletzt. Würde Microsoft die entsprechende Technologie entfernen, so kann die Textverarbeitung weiterhin verkauft werden. Microsoft wird es durch das Urteil verboten, "jede Art von Microsoft Word-Produkten, die in der Lage sind, .XML, .DOCX oder DOCM Dateien (XML-Dateien) zu öffnen, welche angepassten XML-Code enthalten", zu vertreiben.

Microsoft hat nun 60 Tage Zeit, um eine Lösung zu entwickeln. Bereits gestern kündigte das Unternehmen an, in Berufung zu gehen. Experten gehen davon aus, dass die Patente von i4i einer genauen Überprüfung nicht standhalten werden.
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"Kläger hofft auf Lösung?" - Heisst: "i4i" würde sich gern mit einem satten Millionenbetrag beruhigen lassen. Besser, bevor die Prüfung ergibt, dass dies Patent nichtig ist.
 
@Kobold-HH: Es ist doch wirklich so, die Kläger sind meist nur scharf auf das Geld aber nutzen das Produkt selbst. Und dann kommt es härter als gedacht, dann zieh man shcnell den Schwanz bei! Tut mir Leid abe rmit dieser Aktion hat sich i4i selbst einen Arschtritt verpasst!
 
@Kobold-HH: Warum soll das Patent nichtig sein? Der Punkt ist nur: Wenn Microsoft nicht zahlt, bringt deren Patent nun mal auch nichts mehr ein... @BlackFear: Wenn sie das Patent haben und Microsoft unrechtmäßig handelt, dann kann man gegen i4i nichts negatives sagen. Ich bezweifle dass irgendwer hier gnauen Einblick hat wer hier im Recht ist usw... mit unserem Kenntnisstand kratzen wir an der Oberfläche aber lustig, wie schnell sich Menschen anmanen, eine Meinung zu bilden... Und es ist nun mal auch nicht im Interesse von i4i, dass Word nicht weiter verkauft wird...
 
@BlackFear: Wieso haben die sich selbst einen "Arschtritt" verppasst?Das Verfahren läuft seit 2007 und "i4i" hat selbst Produkte im Angebot, die diese Technik verwenden. Es ist doch nur verständlich, dass derjenige der etwas unter kostenaufwand entwickelt, sich das Ergebnis seiner Arbeit patentieren lässt (soweit möglich) und über die Verbreitung seiner Arbeit selbst entscheiden möchte und gerade nicht der Konkurrenz in die Hände spielen will.
 
@mibtng: XML ist ein offener Standard, der von jedem verwendet werden darf - auch Microsoft - ohne dafür Lizenzgebühren zahlen zu müssen. Und daher wir i4i's Patent einer Prüfung nicht standhalten.


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