Facebook-Posting bringt Gerichtsurteil zum Wackeln

Internet & Webdienste Mindestens zwei Geschworene scheinen sich trotz des ausdrücklichen Verbots auf dem Sozialen Netzwerk Facebook über das Geschehen in einem US-amerikanischen Mordprozesses ausgelassen zu haben. Möglicherweise muss nun das gesamte Verfahren neu aufgenommen werden.


Im Hinblick auf das amerikanische Gerichtswesen wurde hier eine wichtige Grundregelung verletzt, so David Rudovsky von der University of Pennsylvania Law School. Diese besagt, dass sich Mitglieder der Jury während eines laufenden Verfahrens nicht öffentlich dazu äußern dürfen. Welcher Weg der Kommunikation hierbei eingeschlagen wird, spiele keine Rolle.

Bei der Verteidigung des bereits lebenslang verurteilten Mörders weckt diese Beobachtung hingegen Hoffnung, den Urteilsspruch noch kippen zu können. Sofern der eindeutige Beweis einer solchen Kommunikation erbracht wird, steigen die Chancen, dass der Prozess neu verhandelt werden muss.
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Bitte keinen Mörder wegen Verfahrensfehler frei laufen lassen. Aber auch: NIEDER MIT DER TODESSTRAFE!!!
 
@felix48: wer redet denn von laufen lassen..? verfahren neu aufwickeln. aber vll hast dus ja in der bild gelesen, da steht jetzt bestimmt auch drin er wird laufen gelassen :/
 
@felix48: Todesstrafe spart n Haufen Geld
 
@Ensign Joe: Naschna fanaffel puma!
 
@Ensign Joe: das Argument ist schwachsin, da die meißten erstmal 10 Jahren und länger im Tofestrakt sitzen


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