Porno-Tubes haben gleiche Probleme wie YouTube

Musik- / Videoportale Die YouTube-Klone im Porno-Bereich haben das gleiche Problem wie das weltweit größte Video-Portal: Man zieht zwar Heerscharen von Nutzern an, verdient aber kaum Geld. Das geht aus einem Bericht der 'Forbes' hervor, der sich unter anderem auf Äußerungen von Steven Hirsch, Co-Aufsichtsratschef beim Porno-Produzenten Vivid Entertainment, bezieht. Demnach wurde dieser im Jahr 2007 von einem der Mitbegründer des Portals YouPorn kontaktiert, der die Seite verkaufen wollte.

Die Einnahmen, die ausschließlich mit Werbung generiert wurden, beliefen sich zu diesem Zeitpunkt gerade einmal auf 120.000 Dollar im Monat. Dafür, dass YouPorn gemeinsam mit Pornhub, RedTube und zwei weiteren zur Liste der weltweit 100 größten Webseiten gehören, ist das ein recht kläglicher Betrag.

Angesichts der hohen Traffic-Kosten für ein solches Portal und die vorauszusehenden rechtlichen Auseinandersetzungen wegen des Uploads urheberrechtlich geschützter Videos durch die User, ist mit der Seite allein wohl kaum Geld zu verdienen.

Einen anderen Weg geht dagegen der Betreiber von PornoTube. Hinter diesem Portal steckt das Adult Entertainment Broadcast Network (AEBN), einem relativ großen Anbieter von Pornographie im Internet. Dieser nutzt die Plattform nicht, um Gewinne zu erzielen, sondern um letztlich Kunden für seine profitablen Angebote zu gewinnen.

Auch Vivid arbeitet inzwischen mit der Plattform zusammen, nachdem man sich vor einigen Jahren noch vor Gericht gegenüberstand. Nachdem die PornoTube-Betreiber einwilligten, ihre Inhalte von geschützten Materialien Dritter zu säubern, will man nun gemeinsam neue Geschäftsmodelle im Netz erproben.

Laut Hirsch geht es im Grunde um das Gleiche, wie bei allen anderen Inhalte-Anbietern: Wie bekommt man die Nutzer, die sich einmal an die kostenlose Verfügbarkeit des Contents gewöhnt haben, wieder dazu, bereitwillig Geld für bestimmte Dienste zu zahlen.
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