News Corp. macht Nachrichtenseiten kostenpflichtig

Internet & Webdienste Der Medienkonzern News Corporation will die Online-Angebot vieler seiner Zeitungen kostenpflichtig machen. Nur gegen Geld sollen die Leser dann Zugriff auf Nachrichten und andere Artikel erhalten. Der Milliardär Rupert Murdoch, Chef der News Corp., kündigte gegenüber Finanzanalysten jüngst an, dass man innerhalb eines Jahres bei den meisten Zeitungswebsites ein gebührenpflichtiges Angebot einführen will. Er will auf diese Weise mehr Einnahmen erzielen, weil die Einkünfte aus Werbung immer weiter zurück gehen.

Zu den Zeitungen der News Corp. gehören unter anderem die 'New York Post', die 'Times of London', das Boulevardblatt 'The Sun' und das 'Wall Street Journal'. Auf den Seiten des Wall Street Journal sind viele Inhalte schon jetzt nur gegen Gebühr zugänglich. Auch das soziale Netzwerk MySpace gehört Murdochs Firma.

Bei der Einführung der Gebührenpflicht bei seinen Zeitungswebsites will Murdoch auf die Erfahrungen aus dem Betrieb der Seite des Wall Street Journal zurück greifen. Deren Portal gilt als die erfolgreichste kostenpflichtige Nachrichten-Website im Internet.

Letztlich hofft Murdoch außerdem, dass sich weitere Anbieter entschließen ihre Nachrichtenseiten kostenpflichtig zu machen, da so weniger User zu kostenlosen Angeboten wechseln können. Verschiedene andere Betreiber von Nachrichtenportalen denken bereits laut über einen solchen Schritt nach.
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