HanseNet/Alice: Hälfte der Arbeitsplätze ist bedroht

Wirtschaft & Firmen Beim Telekommunikationsunternehmen HanseNet, das unter der Marke Alice auftritt, soll die Hälfte der Arbeitsplätze gefährdet sein. Das will die 'Welt' aus unternehmensnahen Kreisen erfahren haben. Hintergrund sei der Rückgang der Kundenzahlen seit Jahresbeginn, hieß es. Zwar gibt es derzeit wieder einen leichten Aufwärtstrend, allerdings sollen die Überkapazitäten an Personal sehr hoch sein. "Bei dem Unternehmen ist eine radikale Sanierung notwendig", zitiert die Zeitung eine anonyme Quelle.

2.300 Beschäftigte arbeiten derzeit bei dem Unternehmen, davon 1.300 in der Hamburger Zentrale. Von Entlassungen dürften aber vor allem die Mitarbeiter der Call Center betroffen sein. Deren Abteilungen werden voraussichtlich entweder verkauft oder ihre Arbeit direkt an externe Dienstleister ausgelagert.

Dieser Schritt dürfte spätestens dann erfolgen, wenn das Unternehmen von der Muttergesellschaft Telecom Italia wie geplant an die spanische Telefonica verkauft wurde, so die Zeitung. Der Deal könnte bereits im September über die Bühne gehen.
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