Musikindustrie fordert Pirate Bay-Kaufbetrag für sich

Recht, Politik & EU Die Musikbranchenverband IFPI hat Global Gaming Factory (GGF) aufgefordert, den Kaufpreis für den BitTorrent-Tracker "The Pirate Bay" nicht an die Betreiber, sondern direkt an die Musikindustrie zu überweisen. Ein entsprechendes Schreiben schickte IFPI-Anwalt Jo Oliver an GGF-Chef Hans Pandeya. In diesem weist er darauf hin, dass man auch bei den schwedischen Behörden auf eine Weisung drängen wolle, die der GGF untersagt, den vereinbarten Betrag den bisherigen Pirate Bay-Betreibern auszuhändigen.

Weiterhin will Oliver genauere Unterlagen zu den Übernahmevereinbarungen übergeben bekommen. Auch hier wolle er sich im Namen der IFPI an die staatlichen Stellen in Schweden wenden, um Unterstützung zu erhalten, berichtete das US-Magazin 'CNet'.

"Wir möchten Sie warnen, dass wir uns gezwungen sehen, juristische Schritte gegen Sie einzuleiten, wenn die GGF die Verantwortung über Pirate Bay in seiner jetzigen Form übernimmt oder wenn GGF Pirate Bay auf irgendeine Art weiterführt, die das Urheberrecht verletzt", hieß es in dem Schreiben weiter.

Oliver wies aber auch darauf hin, dass die GGF bei der Aushandlung von Nutzungslizenzen mit der Musikindustrie und die Umwandlung Pirate Bays in einen neuen Online-Service mit der Unterstützung der IFPI rechnen könne.
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