Hersteller: Preise für Arbeitsspeicher bleiben niedrig

Speicher Die Preise für Arbeitsspeicher werden nach Einschätzung der taiwanischen Hersteller auf kurze Sicht weiter auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben. Die 2-Dollar-Grenze werde bei 1 Gbit DDR2-Modulen auch in den kommenden Monaten nicht erreicht. Peter Su, Chef des Speicherherstellers Transcend, erklärte nach Angaben des taiwanischen Branchendienstes 'DigiTimes', dass man dadurch nicht genügend Geld für Investitionen in neue Fertigungstechnologien zusammen bekommen würde. Dies mache den Wechsel auf eine Produktion im 50-Nanometer-Maßstab schwierig.

Su geht deshalb davon aus, dass die von der taiwanischen Regierung ins Leben gerufene und staatlich getragene Taiwan Memory Company (TMC) aktiv werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, was wiederum den strauchelnden Speicherherstellern wieder auf die Beine helfen soll.

Die Speicherpreise brachen angeblich aufgrund einer enttäuschenden Nachfrage für Windows Vista ein. Zuvor waren die Speicherhersteller davon ausgangen, dass sie wegen der gestiegenen Systemanforderungen mit kräftig steigenden Verkaufszahlen rechnen könnten und hatten die Produktion erhöht.

Da der Nachfrageschub ausblieb, wuchsen die Lagerbestände und das im Markt befindliche Angebot ständig, was zu einem starken Rückgang der Preise und daraus resultierenden finanziellen Schwierigkeiten der Hersteller führte. Derzeit liegt der Preis für 1-Gbit-Module DDR2-Speicher bei gerade einmal 1,35 US-Dollar. Im Juli lag der Durchschnitt bei 1,22 US-Dollar.

WinFuture Preisvergleich: Arbeitsspeicher
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