Rumänien: Hacker üben Rache für Filesharer-Urteil

Hacker Hacker haben die Webseite der Uniunea Productorilor de Fonograme din România (UPFR), dem rumänischen Branchenverband der Musikindustrie, für viele Nutzer unzugänglich gemacht.

Statt wie gewohnt in den Server einzudringen und die Seite selbst zu manipulieren, wählten sie einen anderen Weg. Sie sorgten dafür, dass die Web-Präsenz sowohl von den Sicherheitssystemen bei Google als auch denen des Firefox-Browsers als gefährlich gelistet wird.


Solch eine Einstufung erhalten für gewöhnlich nur Seiten, in denen Scripte integriert sind, die Schadcodes auf die Rechner der Besucher schleusen sollen, oder die für Phishing-Angriffe genutzt werden. Über das genaue Vorgehen im Fall der UPFR ist bisher nichts bekannt, berichtete das Magazin 'TorrentFreak'.

Die Aktion geschah offenbar als Rache für die erste Verurteilung eines Filesharing-Nutzers in Rumänien. Aus einer Reihe von Usern, die man habe verklagen können, wählten die Rechteinhaber eine zufällige Person aus, um ein Beispiel-Verfahren zu führen.

Der Nutzer hatte den Angaben zufolge eine Musiksammlung in einer Größe von 66 Gigabyte zum Download freigegeben. Er wurde zu einer Geldstrafe von rund 2.850 Euro verurteilt, was einer Summe von fast zehn durchschnittlichen Monatsgehältern in dem Land entspricht.
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Viva la Revolución! Wirklich ein starkes Zeichen der Hacker! (Bitte auch re:3 beachten!)
 
@ethernet: ...da tut der 66 GB uppen und wird für bestraft..vollkommen i.o.....und du kommst mit Revolution Blubb Blubb......lol.süss
 
@RohLand: er war wenigstens ein guter sharer :)
 
@RohLand: Ok, damit man mich besser versteht: Natürlich ist es angebracht, ihn deswegen zu verurteilen. Es geht darum, dass die Musikindustrie die größten Verbrecher sind. Es werden Umsätze wie nie zuvor erreicht, Kommentare selbiger wie "ok, die Raubkopierer sorgen doch nicht dafür, dass wir Pleite gehen" gebracht und trotzdem versucht jeder z.B. Pirate Bay bis auf den letzten Cent auszuschlachten oder es werden Privatanwender millionenhohen Forderungen in die komplette Insolvenz mit getrieben. Wie ist es denn hier mit den ganzen Abmahn-Kanzleien, die teilweise Unwissende mit billigen Maschen aufs stärkste Ausbeuten? Wünscht man nicht denen das gleiche Schicksal? Es geht hier doch nicht mehr um eine gerechte Strafe, sondern nur um eine reine Geldmaschine der Industrie. Und da finde ich solche Akzente gerechtfertigt!
 
@RohLand: oh je, WF ist wirklich ein hort von piraten. soviele - für die wahheit...


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