Intel bringt Grid-Computing-Projekte auf Facebook

Social Media Der Chiphersteller Intel hat das bereits länger bekannte Prinzip des Grid-Computing erstmals in einer Anwendung für die Social Networking-Plattform Facebook umgesetzt. In Zusammenarbeit mit dem GridRepublic-Projekt ermöglicht man es Anwendern so, auch über ihre Community ungenutzte Prozessor-Leistung für Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Dadurch sollen neue Nutzer-Kreise erschlossen werden, die ihren PC für die Berechnung verschiedener Aufgaben zur Verfügung stellen.

Bisher arbeitete man bei dieser Art von Grid-Computing meist mit Anwendungen, die als Bildschirmschoner tätig wurden. Wurde der PC für eine bestimmte Zeit nicht verwendet, aktivierte sich dieser und im Hintergrund begann der Prozessor mit der Verarbeitung verschiedener Berechnungen.

Die neue Applikation "Progress Thru Processors" wird nun über Facebook verbreitet, muss aber noch außerhalb des Browsers installiert werden. Mit ihr können verschiedene Forschungsprojekte unterstützt werden, die schon länger im BOINC-Projekt verfügbar sind. Auf Facebook lässt sich jederzeit mitverfolgen, wie viel Rechenzeit man bereits gespendet hat.

Ein verfügbares Projekt ist Rosetta@home, dass die Faltung von Proteinen untersucht. Die Ergebnisse dienen dem besseren Verständnis von Krankheiten wie Alzheimer. Africa@home sucht hingegen nach besseren Strategien für die Malaria-Bekämpfung und Climateprediction.net berechnet Klimamodelle.

Weitere Informationen: Progress Thru Processors auf Facebook
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