Medwedew beklagt Rückstand bei Supercomputern

Recht, Politik & EU Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat den Entwicklungsstand der IT-Branche seines Landes scharf kritisiert. Vor allem der Bereich der Supercomputer-Entwicklung sei massiv vernachlässigt worden, erklärte er. Es sei bekannt, dass 476 der 500 derzeit schnellsten Supercomputer in den USA hergestellt wurden. "Das macht unsere Situation sehr kompliziert", sagte Medwedew auf einer Konferenz von IT-Firmen. Die Schuld an der aktuellen Lage hätten vor allem die Entscheidungsträger.

"Eine große Zahl von Unternehmern, von Regierungsvertretern ganz zu schweigen, wissen nicht, was Supercomputer eigentlich sind. Für sie sind das immer noch die exotischen Maschinen, die wir in den 1920ern gebaut haben, um zu Amerika aufzuschließen und sie zu überholen", so der russische Präsident.

In den westlichen Ländern würden die Systeme auf breiter Front eingesetzt, um beispielsweise Flugzeuge zu entwickeln. In Russland würde deren Design jedoch noch immer weitgehend auf dem Papier entworfen. Es sei zu befürchten, dass russische Produkte international bald nicht mehr wettbewerbsfähig sind, wenn nicht schnell eine Trendwende eintrete.

Medwedew versprach Investitionen seitens der Regierung in Supercomputer-Technologien. Allerdings sei mehr nötig. Nach Ansicht des Politikers muss ein ganzes System der Ausbildung von Fachkräften an den Universitäten, der Entwicklung entsprechender Software und dem Aufbau von Computing-Grids geschaffen werden.
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