Probleme mit Datenverlust bei neuen SSDs von Intel

Speicher Intel bringt derzeit die zweite Generation seiner hauseigenen Solid State Drives (SSDs) auf den Markt, wobei der Konzern jedoch wie schon bei der ersten Serie mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. Die Auslieferung wurde deshalb kurzfristig gestoppt.

Offenbar gibt es erneut Probleme mit der Firmware der Laufwerke. Nach Angaben von 'Puget Systems', einem amerikanischen Systemintegrator aus der Region um Seattle, kann es zum Verlust von Daten kommen, wenn das Laufwerk über das BIOS des jeweiligen PCs mit einem Passwort versehen wird und der Nutzer dieses später wieder entfernt oder verändert.


Zunächst war man davon ausgegangen, dass die erste Lieferung der neuen Intel-SSDs dadurch vollkommen unbrauchbar sein könnte. Inzwischen hat Intel jedoch einen Weg gefunden, die Probleme per Firmware zu lösen. Die neue Firmware soll nun innerhalb von zwei Wochen zur Verfügung stehen.

Intel wird nun nach Angaben von William George von Puget Systems keine weiteren Laufwerke der neuen Serie ausliefern, bevor diese nicht mit der überarbeiteten Firmware versorgt wurden. Der Systemintegrator überlässt es unterdessen seinen Kunden, ob sie die bereits bestellten SSDs der ersten Lieferung erhalten wollen, schließlich nutzen nur verhältnismäßig wenige Anwender die Möglichkeit, das Laufwerk mit einem Passwort zu schützen.

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Zitat "Zunächst war man davon ausgegangen, dass die erste Lieferung der neuen Intel-SSDs dadurch vollkommen unbrauchbar sein könnte." Ist schon etwas hoch gegriffen... Bisher war mir das Feature, Festplatten mit Passwörten zu schützen gar nicht bekannt, euch etwa?
 
@JasonLA: Dann hast Du wohl ein altes Mainboard, mit altem BIOS.
 
@JasonLA: Ist schon länger und insbesondere bei Notebooks (u.U. auch in Verbindung mit Verschlüsselung) weit verbreitet. Und da SSDs besonders auf den Notebookmarkt abzielen, ist das eigentlich etwas, bei dem man von einem Hersteller wie Intel mit entsprechend großer Forschungsabteilung erwarten hätte können, dass es vorab getestet wird...
 
@Sehr-Gut: nein, das nicht... in dem Bereich hab ich mich aber nicht wirklich umgeschaut^^
 
@McD: Eine HDD mit einem Masterpasswort oder Userpassword zu versehen ist schon sehr alt sowas hatte auch mal die Xbox oder wie du sagst die Notebooks. Die HDD funktioniert nur mit dem gültigen Passwort, wird aber dadurch nicht verschlüsselt, ganz alter Hut, darum denk ich wird Intel die ATA Security funktion auch nicht ausreichend getestet haben. Fals es noch jemanden Interessiert ein kleiner Link zum Thema ATA Security http://tinyurl.com/ndhwxg Gruß


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