Spickmich.de: Lehrerin geht vor's Verfassungsgericht

Recht, Politik & EU Die Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen, die bereits in mehreren Instanzen die Bewertung von Lehrkräften im Internet nicht unterbinden konnte, will nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Das erfuhr das Nachrichtenmagazin 'Focus' von deren Anwalt. Zuletzt war die Frau mit ihrer Klage gegen die Webseite Spickmich.de vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Vor dem höchsten deutschen Gericht will sie sich nun auf das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung berufen, hieß es.

Die Deutschlehrerin hatte auf dem Bewertungsportal im Fach Deutsch lediglich die Note 4,3 erhalten. Sie klagte daraufhin gegen die Veröffentlichung des Ergebnisses unter vollem Namen. Zuletzt wurde am 23. Juni der Revisionsantrag gegen Urteile, in denen sie sich nicht durchsetzen konnte, abgelehnt.

Die Gerichte hatten jeweils zu entscheiden, ob das Recht der Schüler auf freie Meinungsäußerung oder aber die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Lehrer höher zu bewerten seien. Bisher entschieden sich die Richter in allen Instanzen für das erstere.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren215
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 16:30 Uhr LG 49 Zoll Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
LG 49 Zoll Fernseher (Ultra HD, Triple Tuner, Smart TV)
Original Amazon-Preis
919,99
Im Preisvergleich ab
799,00
Blitzangebot-Preis
749,00
Ersparnis zu Amazon 19% oder 170,99

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden