Daten von vier Millionen Briten stehen zum Verkauf

Datenschutz Die Identitätsdaten von rund vier Millionen Briten werden von Online-Kriminellen derzeit im Internet zum Verkauf angeboten. Das berichtete die britische Tageszeitung 'The Times'.

Die Datensätze enthalten hochsensible Informationen wie Kreditkartendaten, Kontonummern, Telefonnummern und auch PINs zu verschiedenen Diensten. Diese werden auf dem Schwarzmarkt in verschiedenen Paketen angeboten, die jeweils dem Höchstbietenden übergeben werden.


Der Großteil der Daten soll per Phishing gesammelt worden sein. Aber auch über Malware, die PCs ausspionierte, wurden Daten gewonnen. Hinzu kommen Sammlungen von E-Mail-Adressen mit den zugehörigen Account-Passwörtern - nicht nur von Privatnutzern sondern auch von Firmen und Behörden.

Zu diesen Erkenntnissen ist das britische Sicherheitsunternehmen Lucid Intelligence gekommen, nach dem es die Angebote in verschiedenen einschlägigen Foren und Chats unter die Lupe nahm. Insgesamt stieß man dabei auf Daten von 40 Millionen Nutzern weltweit. Die meisten von ihnen stammen allerdings aus den USA.

Lucid sammelt die gefundenen Datensätze derzeit in einer Datenbank, die die weltweit wohl größte dieser Art darstellt. Überwacht wird dies von einem unabhängigen Datenschutzbeauftragten. Seitens der Polizei, die man ebenfalls informierte, soll es allerdings noch keine Reaktion gegeben haben.

Die Datenbank soll zukünftig genutzt werden können, um Schwachstellen in Sachen Datenschutz besser ausfindig machen zu können. Die Investitionen von bisher rund 180.000 Euro will die Firma wieder hereinholen, indem man Firmen aus der Privatwirtschaft die Erkenntnisse nur gegen Zahlung von Gebühren überlässt.
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Und "The Times" macht dafür Werbung. Genauso eine Mafia Firma!
 
@LastSamuraj: Vllt. soll sowas auch einfach nur die Bürger schocken, damit diese sorgsamer mit ihren Daten umgehen und sich vielleicht auch mal mit dem Thema Computersicherheit auseinandersetzen! Werbung ... diese Szene benötigt bestimmt keine öffentliche Werbung.
 
@raketenhund: Da kannst du so sorgsam sein wie du willst. Irgendwo gibts immer eine Schwachstelle. Je größer die kriminelle Energie umso schneller ist diese gefunden.
 
@jigsaw: 4 Millionen könnten aber auf 500.000 reduziert werden ... nein ich hab keine Belege dafür, es soll einfach eine drastisch reduzierte Zahl darstellen :)
 
@raketenhund: Das Problem ist nur dass viele Bürger mit dem sorgsamen Umgang ihrer Daten einfach überfordert sind und das hat nix mit dumm oder leichtgläubig zu tun wie XP SP 4 meint.


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