Pleite: TrekStor muss Insolvenzverfahren einleiten

Wirtschaft & Firmen Der Hardware-Hersteller TrekStor hat gestern einen Insolvenzantrag beim Insolvenzgericht Darmstadt gestellt. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst fortgeführt werden, teilte das Unternehmen mit. Das soll der Rechtsanwalt Jan Markus Plathner von der Frankfurter Kanzlei Brinkmann & Partner sicherstellen. Dieser wurde zum Insolvenzverwalter ernannt. Das Unternehmen beschäftigt Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten in Deutschland. Weitere Standorte befinden sich in Italien und England.

"Meine Mitarbeiter und ich haben eine sehr geordnete Struktur vorgefunden, so dass eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit bereits vorhanden ist", erklärte Plathner. Auch seitens der Dresdner Bank als Hausbank des Unternehmens gebe es derzeit keine Zurückhaltung, was die Finanzierung einer Weiterführung des Geschäftes angeht.

Ziel ist es nach Angaben Plathners nun, ein Sanierungskonzept zu entwickeln. Über dessen Inhalte gibt es derzeit noch keine Klarheit. Es dürfte sich aber wohl durchaus die Frage stellen, ob auch der Insolvenzverwalter die bisherige Firmenpolitik weiterverfolgt, die Produktion am Firmensitz in Lorsch zu behalten, statt sie an Auftragshersteller nach Asien zu vergeben.
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