Datenzentrum soll komplett mit Windenergie laufen

Wirtschaft & Firmen Das texanische Startup Baryonyx plant den Bau von Datenzentren, die komplett mit Wind-Energie versorgt werden. Die erste Anlage dieser Art soll in Stratford, Texas, entstehen. Dort hat das Unternehmen bereits eine Fläche von etwas mehr als drei Hektar für den Aufbau des Datenzentrums erworben. Weiterhin erwarb man 3.200 Hektar Land in der texanischen Wüste und die Nutzungsrechte für ein 15.000 Hektar großes Seegebiet im Golf von Mexiko.

Hier sollen die Windparke entstehen, die den Strom für die Datenzentren der Firma liefern. Das im Mai gegründete Unternehmen will die Kapazitäten der Anlage an Dritte weitervermieten, die dort ihre Server unterbringen und warten lassen können.

Für den Fall eine Flaute oder sehr geringen Winden wird das Datenzentrum anfangs noch eine Verbindung zum herkömmlichen Stromnetz als Notfall-Backup nutzen. Baryonyx will aber Alternativen für solche Fälle entwickeln. Aktuell ist hier die Energiegewinnung aus Solarzellen und mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen in Erprobung.

Das Vorhaben von Baryonyx gilt als eines der bisher ehrgeizigsten Projekte, Datenzentren komplett mit regenerativen Energien zu versorgen. Die Anlage in Stratford wird dabei allein von rund 100 Windturbinen mit bis zu 150 Megawatt Energie versorgt.

Die Potenziale liegen aber deutlich höher: So umfasst schon die Planung für das Offshore-Windkraftwerk im Golf von Mexiko den Aufbau von 450 Turbinen, von denen jede bis zu 6 Megawatt Strom liefert.
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