Microsoft verklagt Instant Messaging Spammer

Spam & Phishing Microsoft geht derzeit mit aller Härte gegen Firmen und Personen vor, die den Windows Live Messenger für die Verbreitung von Spam und Phishing-Versuche missbrauchen. Bei einem Gericht in Seattle wurde nun eine umfangreiche Klage angestrengt.

Die Redmonder beschuldigen die Firmen Funmobile und Mobilefunster sowie eine Reihe von Einzelpersonen, den Instant Messaging-Dienst absichtlich für Versuche missbraucht zu haben, an die die persönlichen Daten anderer Nutzer zu gelangen. Dabei wurden offenbar verschiedene Methoden angewandt.


Microsoft listet in seiner Klage eine Vielzahl von Phishing-Versuchen auf, bei denen unter anderem Nachrichten verschickt wurden, die so gestaltet waren, dass sie dem Empfänger wie Nachrichten von vertrauten Personen erschienen. Außerdem wurden Nachrichten verschickt, die auf gefälschte Websites von anderen Diensten verwiesen oder nachgemachte Support-Seiten von Microsoft.

Das Ziel der Angriffe war es, an die persönlichen Daten der jeweiligen Anwender zu gelangen, um dann über ihre Nutzerkonten massenhaft Spam- und Phishing-Nachrichten zu verschicken. Microsoft will mit seiner Klage sowohl eine Verfügung erwirken, um den Missbrauch des Windows Live Messengers durch die Beklagten zu unterbinden, als auch eine abschreckende Wirkung erzielen.

Bisher ist unklar, wie viele Nutzer von den Phishing-Versuchen der nun verklagten Firmen und Personen betroffen sind. Microsofts Angaben zufolge belasteten die Angriffe jedoch die Server-Infrastruktur des Windows Live Messenger und beschäftigten die Sicherheits-Service-Teams langfristig. Der Softwarekonzern will deshalb nun auch Schadenersatz erstreiten.
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Schadensersatz, naja, aber ansonsten eine super Sache, endlich mal jemand der gegen diese SPAM-Politik vorgeht. Nirgends darf man seine E-Mail Adresse stehen lassen und doch ist das Postfach meist voll von so nem Müll und man kann sie nichteinmal daran hindern...
 
@Nicwin:Da gibts eigentlich nix mehr zu sagen. Stimm dir zu!
 
@Nicwin: Find ich auch! Es muss was geschehen, denn es wird immer schlimmer.
 
Sorry, aber ich kann das nicht ganz nachvollziehen... Wenn mich jemand anschreibt, weiß ich doch ob ich denjenigen in meiner Buddy-Liste hab oder nicht, und er nicht drin ist und ich auch nicht plane das ein Bekannter mich in MSN kontaktieren will, lösche ich die Mitteilung und fertig. Wenn jemand dazu zu blöd ist soll er seinen Rechner verkaufen und wieder zurück in die Steinzeit gehen. Dann zu Nachrichten mit gefälschten Web-Seiten - Hallo? wie blöd kann man eigentlich sein? Gibt es wirklich Menschen die denken das bei Microsoft Mitarbeiter sitzen die den ganzen Tag über MSN irgendwelche Kunden anschreiben und diese dann auf Hilfe-Seiten leiten??? DAU! DAU! DAU! DANN Der Softwarekonzern will deshalb nun auch Schadenersatz erstreiten. Wieso? Dafür das die nicht in der Lage sind Ihre eigene Software abzusichern? is doch nen lacher nur weil deren Systeme nicht in der Lage sind den Andrang zu bewältigen... Wir verklagen doch auch nicht Microsoft weil unsere Server vor 2 Tagen wegen der Sonderaktion mit Win7 für 50 Euro in die Knie gegangen sind.
 
@derberliner06: Und wieder einer der richtig "Ahnung" von der Materie hat. Erstens ging es hier um die missbräuchliche Nutzung des Live Messenger Netzwerkes zwecks Phishing und Versand von Spams und nicht um ein Sonderangebot zum Start von Windows 7. Das dieser Spam nicht nur gegen die AGB´s von Microsoft verstößt sollte sogar dir bekannt sein. Zweitens war es teilweise so schlimm das ich mehrere Leute im MSN direkt blocken musste weil ohne ihr Wissen Spam Messages verschickt wurden. Nicht nur 1 oder 2 sondern 10 - 20 pro Minute. Da möchte ich dich sehen wie du seelenruhig dasitzt und die wegklickst. Have Fun dabei. Schau mal über den Tellerrand deiner öden kleinen Welt, ist bunt da... PS: Warum setzt du dich nicht selber zu Microsoft in die IT Abteilung und erfreust die Mitarbeiter dort mit deinem Gesülze. Wenn du auch nur eine Sekunde nachgedacht hättest wüsstest du an welcher Stelle diese Spammer in das Netzwerk eingebrochen sind. Und zwar beim Endverbraucher, dem User sozusagen. Seit wann ist Microsoft dafür zuständig das System des Users vor dem Bildschirm abzusichern, bzw. zu verhindern., dass er durch klicken einen gefakten Links seine Nutzerdaten preisgibt. Frag dich das mal und dann darfst du weiterschreiben. Dies ist wohl kaum und wenn nur zu geringen Teilen die Schuld von Winzigweich. Insofern sicherlich schön zu hören das zumindest auf gerichtlicher Ebene gegen Spammer vorgegangen wird. Hört man leider viel zu selten.


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