Spam: Sammelmethoden für Adressen untersucht

Spam & Phishing Eine Projektgruppe an der Indiana University in den USA hat untersucht, wie Spammer am häufigsten nach E-Mail-Adressen suchen. 22.230 Adressen wurden dafür über fünf Monate unter verschiedenen Voraussetzungen getestet.

Einer der sichersten Wege, auf die Listen für den Versand unerwünschter Werbung zu kommen ist es demnach, die eigene Anschrift für elektronische Post bei der Nutzung von Kommentarfunktionen auf Webseiten zu hinterlassen. Je bekannter die Seite ist, umso größer ist auch das Risiko.


Deutlich geringer ist die Gefahr, dass eine Adresse missbrauch wird, die bei der Registrierung zu einem Online-Angebot einsetzt. In letzterem Fall landeten nur in vier von 70 Postfächern, die für diesen Zweck genutzt wurden, anschließend Werbe-E-Mails.

Getestet wurde auch, in welchem Umfang Spam-Bots Webseiten nach Adressen absuchen. Dafür stellten die Forscher eine Webseite ins Netz, auf der jeder Besucher eine komplett neu generierte elektronische Anschrift zu sehen bekam. Dabei stellte sich heraus, dass die automatischen Spider der Spam-Versender recht charakteristische Merkmale haben. Dies soll sie zukünftig leichter erkennbar machen, wodurch die Nutzer besser geschützt wären.

Überraschenderweise, so die Forscher, haben sich die Spammer bisher kaum auf einfache Tricks eingestellt, mit denen Nutzer ihre Adressen für Bots unerkennbar machen. Allein das Ersetzen des @-Zeichens durch ein für Menschen erkennbares Äquivalent wie "-at-" genügt, um die meisten Spider ins Leere laufen zu lassen.
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Ich kann das mehr oder weniger bestätigen. Ich habe meine E-Mail Adresse nirgendwo veröffentlicht und habe noch nie eine Spammail erhalten.
 
@Kalimann: Naja so einfach isses aber ah wieder net, meine Hotmail hab ich seit 2001 und nutze sie immernoch intensiv, und hab noch nie Spam bekommen-liegt wohl am Filter.2. hab ich paar 08/15 mail addies von Web.de und Konsorten und bekomme da schon tonnenweise Werbung und Spam auch wenn ich sie noch nie benutzt hatte.Grade bei Web.de ist mir aufgefallen wenn du zum Beispiel Buecher.de auf de Spamliste setzt bekommst du trotzdem noch Post von denen in deinen Posteingang. Web.de lässt sich dafür gut bezahlen und sind damit nicht die einzigen. Googlemail ist in Sachen Spam noch sehr gut.Da kommt auch nix.
 
@SebastianM: Das liegt wohl daran, weil von den Bot's die Adressen geraten werden. Schützen davor kann man sich wohl nur mit einer privaten Domain.
 
@Spürnase: sone adresse wie zum Beispiel: asdeef73273@web.de wird in 2 Minuten erraten???sofort ist Spam da... Das sie erraten werden weiß ich aber nicht immer...Grade das Beispiel web.de wo du sehr viele Firmen garnet auf die Spamliste setzen kannst...
 
@SebastianM: Von 2 Minuten hat niemand gesprochen. Aber im Newstext wird von 5 Monaten gesprochen. Durch einen Zufallsgenerator kann so etwas durchaus erraten werden.


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